{"id":17,"date":"2015-03-17T01:42:20","date_gmt":"2015-03-17T00:42:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oliver-frederic-dieck.com\/completethis\/?p=17"},"modified":"2015-03-17T01:42:20","modified_gmt":"2015-03-17T00:42:20","slug":"veritas-fix-libretto-of-1-tonal-opera-composed-and-written-oliver-frederic-dieck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oliver-frederic-dieck.com\/complete-this-sciences-and-arts-portal-2020\/2015\/03\/17\/veritas-fix-libretto-of-1-tonal-opera-composed-and-written-oliver-frederic-dieck\/","title":{"rendered":"( Fix ) Veritas &#8211; Libretto of 1. tonal Opera composed and written  Oliver Frederic Dieck"},"content":{"rendered":"<h2><\/h2>\n<h2><\/h2>\n<h2><strong>Ouvert\u00fcre &#8211; 30 neue Arien \/ Demofassung August 2013 tonal in Deutsch ) \u00a0 \u00a0<\/strong>Music \u00a0at www.O-F-D.de or www.OliverFredericDieck.de<\/h2>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">0. Veritas Ouverture <\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">1.Akt : Das Leben <\/span><\/p>\n<p>01. Dolce Amore\/Terzett der W\u00e4scherinen und M\u00e4nner<br \/>\n02. Leben will leben\/Veritas W\u00e4scherinnen und M\u00e4nner<br \/>\n03. Ihr Volk der ganz Gemeinen \/ Aas<br \/>\n04. Sie wird bald Dein Liebchen sein \/ Sol<br \/>\n05. Mit Leib und Seel gefangen \/ Almondo und Diener<br \/>\n06. Jetzt und alle Zeiten \/ Sapiens<br \/>\n07. Seit mehr als 100.000 Jahren \/ Veritas<br \/>\n08. Liebe ist die Macht die mich tr\u00e4gt \/ Veritas Justinian Orchidee<br \/>\n09. Bin keine Liebelei \/ Orchidee<br \/>\n10. Dich zu lieben ist mir Wonne (Colibriarie) \/Orchidee<br \/>\n11. Triumpfmarsch des Irrlicht<br \/>\n12. So lasst sie frei \/ Irrlicht und Gefolge Chor<br \/>\n13. Miamor Arioso Rezitativ des Veritas<br \/>\n14. Mit Dir zu leben \/ Veritas<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">2.Akt : Die Politik <\/span><\/p>\n<p>15. K\u00f6nnen wir froh in Freiheit leben \/ Orchideenarie<br \/>\n16. Frei zu sein \/ Veritas Justinian Orchidee<br \/>\n17. Wahr zu sein \/ Veritas Alle Chor<br \/>\n18. Freunde in diesen k\u00fchlen Tagen \/ Veritas<br \/>\n19. Leben ist hier schwere B\u00fcrde \/ Veritas<br \/>\n20. Von Diebes Hand ums selbst gebracht \/ Veritas<\/p>\n<p>3.Akt : Die Konsequenzen<\/p>\n<p>21. Hier muss ein arg Verr\u00e4ter lauern \/ Veritas<br \/>\n22. Ein Traum Utopia \/ Veritas<br \/>\n23. In Deinen Augen seh ich nur Ehre \/ Veritas<br \/>\n24. Die Liebe ist mein \/ Orchidee<br \/>\n25. Mea Culpa \/ Veritas<br \/>\n26. So lasst uns frei \/ Volk Alle<br \/>\n27. Sol ist tot \/ Premierminister mit Hofstaat chor<br \/>\n28. Von der Liebe Feuer trunken \/ Alle<br \/>\n29. Bin so angezogen (Pizzicatoarie der Orchidee)<br \/>\n30. In die H\u00f6he streben wir Unisono Chor alle<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">ALLGEMEINE B\u00dcHNENANWEISUNG:<\/span><\/p>\n<p>Das B\u00fchnenbild sei allgemein reduziert zeitlos auf edele Formen und verschiedene einheitliche Farben ohne Stilbruch,durch Beleuchtungs Effekte unterst\u00fctzt ,die Toga der Herrschenden in verschiednen Farben angedeutet.B\u00fchne,Personen sein mit symbolischen Accesoires gestaltet Das Publikum ist in dieser demokratischen Oper angehalten seine Meinung per Akklamationen so kundzutun dass weder die Verst\u00e4ndlichkeit des Textes behindert noch die Musik gest\u00f6rt wird.In diesem Rahmen sei das Publikum mit seinen Meinungs Bekundungen jedoch ausdr\u00fccklich Teil des Geschehens.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">0.Ouverture <\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">1.Akt: Das Leben<\/span><\/p>\n<p>( R\u00fcckblende per Beleuchtung auf offener B\u00fchne im Tagtraume des Veritas der schon vor Aas dem er nun zuh\u00f6rn soll im Auditorium steht.Singen der W\u00e4scherinnen bei traditioneller Wascharbeit. Lachen und Leben im friedlich unbeschwerten Alabasterstaat.Man geniesst das Leben.Heiterkeit im Traume vor unsanftem Erwachen )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Ach ja&#8230;! ( seufzend )<br \/>\nW\u00e4scherin 1 : Habt ihr schon geh\u00f6rt<br \/>\nHeut Nacht ist Weizenfest.<br \/>\nDer Veritas hat mich bet\u00f6rt.<br \/>\nEr f\u00fchrt mich aus<br \/>\nso wird es sein<br \/>\ner wird zweisam<br \/>\ngl\u00fccklich mein.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">1) Arie : Dolce Amore \/ Terzett der W\u00e4scherinnen<\/span><\/p>\n<p>\/\/: Dolce Amore<br \/>\nFrucht s\u00fcssester Triebe<br \/>\nHerzen an Herzen<br \/>\nim Takte der Liebe<br \/>\nDolce Amore<br \/>\ndas Sch\u00f6nste der Lebens<br \/>\nKunst macht uns Kinder<br \/>\nund W\u00fcrde nicht minder<br \/>\nFreiheit der Sinne<br \/>\nForschende Freude<br \/>\nFriedvolle Treue<br \/>\nin Harmonie<br \/>\nLiebe ist ewig<br \/>\nLeben bewegt sich<br \/>\nFreut Euch den Tag::\/\/<br \/>\n( Freut Euch die Nacht )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">W\u00e4scherin 2 :<\/span> Baum der Erkenntnis machts<br \/>\nWeiber&#8217;Verh\u00e4ngnis<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">W\u00e4scherin 1 :<\/span> Ich glaub das soll so sein !<br \/>\nAuf H\u00e4nden tr\u00e4gts mich zu ihm heim<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">W\u00e4scherin 3 :<\/span> Sie meint ,Du kriegst bald ein Kind !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">W\u00e4scherin 1 :<\/span> Hmm&#8230;<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">W\u00e4scherin 4 : <\/span>Wieso, wenn beide seelig sind ?<br \/>\nIst er nicht ein stattlich Mann ?<br \/>\nWie Vater so der Sohne dann !<br \/>\nGalant und stark und gar nicht dumm<br \/>\nNach ihm schaun sich die Frauen um.<br \/>\nEin Dichter und ein Musikus<br \/>\nz\u00e4rtlich ist und lieben muss<br \/>\nDie Frau mit ihren Reizen<br \/>\nbraucht doch nicht zu geizen.<br \/>\nSolch Mann verliert dann den Verstand<br \/>\nund bittet emsig um die Hand<br \/>\nSorglos leicht so Leben ist,<br \/>\ndas Liebespaar die Erd vergisst.<br \/>\nMann und Frau vorherbestimmt,<br \/>\nim Idyll vollendet sind.<br \/>\nOb Du ihn gewinnst wirst sehn.<br \/>\nWer Fische will ,muss angeln gehen.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">W\u00e4scherin 1: <\/span>Ich w\u00fcnsch in Lieb,ihn mir so sehr..<br \/>\nDie Ernt&#8217; am Hof war reich wie nie.<br \/>\nAllein ist mir die Welt zu schwer<br \/>\nEin Mann wie der mehrt auch das Vieh !<br \/>\nBet dass ich grad Veritas geh\u00f6r !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">W\u00e4scherin 2 :<\/span> Oh eitel Alabasterland ,<br \/>\ndie Liebe tr\u00fcbet den Verstand Das Gl\u00fcck k\u00fcsst Deine Hand !<br \/>\nW\u00e4scherin 1: Ach da ist er ja,mein Veritas !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : Leben will leben \/ Veritas und der W\u00e4scherinnen sowie ihrer M\u00e4nner<\/span><\/p>\n<p>\/\/: Das Leben will leben<br \/>\nwill paaren sich bleibt nicht allein<br \/>\nwill sich entfalten<br \/>\nder Freiheit sich weihn<br \/>\nDas Leben macht Leben<br \/>\nwill ganz unbeschwert gl\u00fccklich sein<br \/>\nlangsam vergehen,<br \/>\nim Strome der Zeit<br \/>\nso ist es eben<br \/>\nForschet das Leben<br \/>\nSprenget die Ketten<br \/>\nMut wird Euch retten<br \/>\nlebt uns Leben vor<br \/>\nSeid Fisch im Wasser<br \/>\nmeidet die Hasser<br \/>\nh\u00f6hnet die Gaffer<br \/>\nso ist die Natur :\/\/<\/p>\n<p>( Justinian r\u00fcttelt heftig an dem den Mund zum K\u00fcssen spitzenden Veritas und holt ihn auf den Boden der Tatsachen zur\u00fcck )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian:<\/span> Freund Veritas tr\u00e4um nicht wies war Aas, Polier h\u00f6hnt am Altar. Vorhanden musst Du sein zum Schein. Sonst schlachtet er uns wie ein Schwein. <span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas :<\/span> Ach&#8230; der Aas spricht !<\/p>\n<p>( Der Polier Aas des von Irrlicht besetzten Stadtstaates Alabaster spricht tags im auf Grund Formen reduziert angedeuteteten Steinbruch zu den jubelnden Frohn Arbeitern offensichtlich bestellte Klaqueure gehen mit dem Regenten aus dem Volk ab bevor der Vorhang f\u00e4llt )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Polier Aas:<\/span> Ihr Alabastervolk,<br \/>\nwie Sklaven mir ganz Untertan,<br \/>\nseid frei !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Volk: <\/span>Freeei !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Polier Aas:<\/span>Die Steuerlast ist eben.<br \/>\nDenn ihr habt alle noch genug,<br \/>\nzum Essen und zum Leben.<br \/>\nNur wer richtig Arbeit kann,<br \/>\nmacht Heu und braucht kaum Moos.<br \/>\nIch ,Polier des Irrlicht Aas,<br \/>\nbin nur aus des Besatzers Schoos,<br \/>\ndoch bring ich gern den himmlisch Frieden.<br \/>\nAufdass ihr niemals aufbegehrt im Leben<br \/>\nDenn Arbeit, das ist Euer Los,<br \/>\nso hat der Krieg entschieden.<br \/>\nDes Krieges Chaos war zu wild,<br \/>\nOrdnung ist nun Euer Frohn.<br \/>\nFrei mehr Alabaster haun ,<br \/>\nFreiheit mehr als genug.<br \/>\nNiemand wird Euch drann hindern.<br \/>\nUnd will mich auch bedanken<br \/>\nbei Gesunden und den Kranken:<br \/>\nHeut abend d\u00fcrft ihr Freiwein tanken<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Volk:<\/span> Freeei !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie :<\/span> Oh Ihr Volk der ganz Gemeinen \/Aas<\/p>\n<p>\/\/: Oh ihr Volk der ganz Gemeinen<br \/>\nArbeits Frohn muss Euch einen<br \/>\nEure Lebens H\u00e4rte<br \/>\nMehret unsere Werte<br \/>\nMachet uns den Nektar saugen<br \/>\nGeniesset heut die Trauben<br \/>\nk\u00f6nnet es mir ruhig glauben<br \/>\nWer will Ziegen melken<br \/>\nsoll das Gras nicht welken<br \/>\nMassieret den Bauch der K\u00e4lber<br \/>\nBin der Folter Henker<br \/>\nzwar nicht grosser Denker<br \/>\nArbeits Lenker blos<br \/>\nMuss Euch \u00fcberwinden<br \/>\nqu\u00e4len<br \/>\nbrechen<br \/>\nschinden<br \/>\ndenn nur&#8217;s Werk ist Lohn<br \/>\nEhre unsrem Handwerk :<br \/>\nDank statt Lohn ! :\/\/<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Also,ehrlich iss&#8217;er,ein Mann von Handwerks Ehre !<\/p>\n<p>( Neue Szene : Im Schloss des Kaisers Sol zum besetzenden Staat Marmor Land )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Sol :<\/span> Sohn Almondo,<br \/>\nSol bin ich,ein greiser Mann, der bald vergeht.<br \/>\nAlabasters Besatzer Irrlicht ist mir treue St\u00fctze.<br \/>\nSein Tochter wird ihm \u00e4hnlich sein,<br \/>\ndoch Orchidee ist doch h\u00fcbscher.<br \/>\nEr kommt jetzt zum Rapport,<br \/>\nbringt sie gleich mit.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie: Sie wird bald Dein Liebchen sein \/ Sol<\/span><\/p>\n<p>\/\/: Sie wird bald Dein Liebchen sein<br \/>\nund m\u00f6cht Dir gefallen<br \/>\nSchenkt Dir auch ein T\u00f6chterlein<br \/>\n&#8216;nen Trohnfolger allen<br \/>\nf\u00fcr den Staate Eine Gabe<br \/>\nMacht w\u00e4chst aus Allianzen<br \/>\nEhen sind ganz gut im Ganzen<br \/>\nSohn willige ein<br \/>\nDiese Frau wird dein<br \/>\nunser aller Gl\u00fcck und Segen sein :\/\/<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Herold :<\/span> K\u00f6nig Irrlicht unser treuer Vasall zu Alabaster<br \/>\nmit Gefolge<br \/>\nmeldet sich zum Rapport<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Sol :<\/span> Irrlicht ,lasst Euch umarmen !<br \/>\nKurz , Offener Aufruhr in Alabaster !<br \/>\nBesatzer sprich ,was rumort in Deiner Provinz !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht :<\/span> Nun Alabaster hauen durch das Volk<br \/>\nund der Transport nach Eurem Marmor Land<br \/>\nkostet ein paar Leben,<br \/>\nhin und wieder,<br \/>\nzugegeben<br \/>\nWo Schiefer gebrochen ,<br \/>\nzerrbrechen eben auch Glieder.<br \/>\n50 Mann letzte Woch&#8230;<br \/>\nS&#8217;wird sich nicht verschlimmern<br \/>\ndoch Alabaster kann sich noch erinnern,<br \/>\nwas fr\u00fcher wohl die Freiheit war.<br \/>\nGanz allein drinn liegt Gefahr.<br \/>\nDer eine oder andere im Steinbruch<br \/>\nhatte wohl seine Freizeit ganz anders geplant.<br \/>\nKein Grund zur Besorgnis :<br \/>\nStatt herumlungern<br \/>\nd\u00fcrfen sie jetzt arbeiten,<br \/>\num nicht zu verhungern.<br \/>\nSie werden gewiss alls vergessen ,im Wahn.<br \/>\nBald ists der Bev\u00f6lkerung ne Kur !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Sol: <\/span>Sehr gut Irrlicht,das nenn ich Besatzer !<br \/>\nSorge f\u00fcr Ruhe und Ordnung nach unserer Facon.<br \/>\nMach reiche Beute und Dein Lohn wird reichlich sein !<br \/>\nUnd dies ist Orchidee die Tochter Dein ?<br \/>\n( Sie zeigt sich mit Hofknicks )<br \/>\nWelch h\u00fcbsches Ding !<br \/>\nMein Sohn Almondo&#8230;ist auch grad da&#8230;<br \/>\nIrrlicht ,schon gesehen ,im Park ?<br \/>\nDer neue Brunn&#8217; aus Gold<br \/>\nspeit in Austern Kaviar !<br \/>\n( gehn beide beschwingt zuversichtlich ab )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Almondo:<\/span> Ihr seid Fr\u00e4ulein Orchidee ?<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Orchidee:<\/span> Rein vegetarisch,<br \/>\nsolang ich denken kann,<br \/>\nwar nie wer anders&#8230;<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Almondo:<\/span> Dann habt ihr wohl keine Dornen ?<br \/>\nOrchidee. Bislang nicht,warum? Sollte ich ?<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Almondo:<\/span> Nein nein,gewiss,so zart&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie: Mit Leib und Seel gefangen \/ Almondo<\/span><\/p>\n<p>\/\/: Mit Leib und Seel gefangen<br \/>\nvon deines Herzens Hand<br \/>\nnun hoff ich es sei gelungen<br \/>\nwill kn\u00fcpfen ein ewig Band<br \/>\nDie Lieb kann ich nicht bannen<br \/>\nnicht fliehen milde Macht<br \/>\nIch litt ,h\u00e4tt ich Dich umschlungen,<br \/>\nso gern in z\u00e4rtlicher Wacht.<br \/>\nWill edler Lust vertrauen<br \/>\nund selig zu Dir stehn<br \/>\nwerd emsig Nestchen bauen<br \/>\nwill treu Dir ein Ehemann sein :\/\/<br \/>\nwill treu Dir ein Ehemann sein<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Orchidee:<\/span> Weiss nicht recht,so sp\u00e4t,<br \/>\njetzt sollt ich glaub ich wirklich gehen.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Almondo:<\/span> Auf Wiedersehn,ihr H\u00fcbsche !<\/p>\n<p>( Sol und Irrlicht nebst Hofstaat erscheinen wieder Orchidee sehr gelegen. Man reist mit Gefolge und Pferdegespann im Mondlicht ab )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht :<\/span> Sol ,auf bald !<\/p>\n<p>(Neue Szene : Der junge Freiheitsheld Veritas erkl\u00e4rt im Vollmondschein dem Freunde Justinian seine Gedankenwelt.Man sitzt zu zweien beim versprochenen Freiwein an zentralen Tisch vor zeitlos stilisierter Taverne am Stadtplatz des Saates Alabaster )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian:<\/span> Mir scheint<br \/>\nder Wein will Dir nicht schmecken ?!<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span>Der Duft der Freiheit ist\u2019s<br \/>\nwonachs mich d\u00fcrstet !<br \/>\nDer vollen Pracht,<br \/>\ndie man das Leben nennt,<br \/>\nwill ich gehorchen.<br \/>\nDer Menchen Musikus<br \/>\nund weiser Rat<br \/>\nund nicht die Furcht<br \/>\nder alten Opfer sein !<br \/>\nRache schw\u00f6r ich denen,<br \/>\ndies nach Rache d\u00fcrstet<br \/>\nund neidvoll zu zerrst\u00f6ren trachten ,<br \/>\nwas sie selbst nicht verm\u00f6gen.<br \/>\nDie Wurzeln sind\u2019s,<br \/>\ndie sie verfolgen<br \/>\nund ihre Macht ist\u2019s<br \/>\ndie sie f\u00fcrchten.<br \/>\nDer Duft der Wahrheit ist\u2019s<br \/>\nwonachs mich hungert !<br \/>\nEs ist ein elender Gestank<br \/>\nden Philosophen zu verschm\u00e4hen,<br \/>\ndas Denken zu ver\u00f6den,<br \/>\ndie Oper zu verleugnen,<br \/>\nden Komponisten zu entehren .<br \/>\nDes Besatzers Kunst<br \/>\nverlangt die neue Zeit,<br \/>\ndie ganz dem Freund Besatzer gleicht.<br \/>\nDie fremde Macht w\u00fcrd\u2019s unterh\u00f6len<br \/>\ndas beste Gute fortzuschreiben.<br \/>\nWas dort nicht ist<br \/>\nkann hier nicht sein,<br \/>\ndenn Irrlicht ,<br \/>\nherrscht ja forsch voran.<br \/>\nDoch Dummheit mag nur Dummer lernen<br \/>\nund parrieren ist dem Offizier.<br \/>\nDrum ist\u2019s mir nach &#8216;ner weiseren Zeit.<br \/>\nJustinian: Er sprach wohl vom Kriege,<br \/>\nwo das Denken und des K\u00fcnstlers Stimme<br \/>\nward so arg missbraucht\u2026<br \/>\nSapiens: Des Philosophen Geisteskraft,<br \/>\nist was gerechten Frieden schafft.<br \/>\nEs war ein allzu harter Krieg.<br \/>\nS\u2019ist viel Ungemach geschehen.<br \/>\nDas Blut noch aus dem Boden quillt,<br \/>\nwo man dar\u00fcber schreitet.<br \/>\nEs tr\u00e4nkt ganz rot,<br \/>\nAlles das,<br \/>\nwas sacht dar\u00fcber gleitet.<br \/>\nDie Kunst des eignen Volks ist drum,<br \/>\nganz rot in fremdem Blut gewirkt.<br \/>\nElit\u2019 ist nun Besatzerfreund<br \/>\nund seinem Ego \u00e4hnlich.<br \/>\nJustinian: Und wer n\u00e4mlich mit H schreibt ist \u2026.<br \/>\nSapiens : Schweigt still,s\u2019ist ernst !<br \/>\nMan ehrt die Toten allendhalben.<br \/>\nSo woll&#8217;n auch wir es halten<br \/>\nund verzeihen.<br \/>\nDer alte Weizen nun die Spreu,<br \/>\num des Besatzers Willen,<br \/>\nauf dass wir uns aufs Neu vertragen.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Dein Wort ist wahr.<br \/>\nDoch Kunst und freie Wissenschaft<br \/>\nist grad jener Unterschied,<br \/>\nders Ego \u00fcberh\u00f6ht,<br \/>\n\u00fcber alle andern Affen.<br \/>\nDie Kunst an sich wollt Ihr verraten,<br \/>\nsei Wissenschaft f\u00fcr B\u00fcrokraten ?<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Sapiens:<\/span> Mag sein,doch nicht f\u00fcr alle Zeit,<br \/>\ndoch nur bis wir den Frieden lernten<br \/>\nund das Blut endlich versickert.<br \/>\nDer Sieger weiss,<br \/>\ner muss den neuen Freund stets f\u00fcrchten,<br \/>\nauf das sein Frieden bleibt.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Dann ist\u2019s was ihr bek\u00e4mpft,<br \/>\nder Hass,das Morden , Rauben !<br \/>\nDoch Wahrheit ,Frieden,Freiheit ,Kunst,<br \/>\ndas sind des Lebens Trauben.<br \/>\nIst\u2019s denn Wahrheit und Gerechtigkeit ,<br \/>\nwas stets den Krieg so sehr bewirkt ?<br \/>\nNein, Unrecht ist\u2019s und arge Frohn.<br \/>\nUnd ist des Siegers Recht zu hart,<br \/>\nfolgt allzu oft ein n\u00e4chster Akt,<br \/>\ngerechten Frieden zu erstreiten.<br \/>\nDas Leben wollt ihr geben Preis ,<br \/>\num sp\u00e4ter nicht zu sterben.<br \/>\nLebendig tot zu leben ,<br \/>\ndas ist mir nun ganz eben,<br \/>\nals ein schaler, blanker Hohn.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Sapiens:<\/span> Du tr\u00e4gst den Namen \u201eVeritas\u201c<br \/>\nund ich den \u201eSapiens\u201c.<br \/>\nSo will ich Dir Weisheit singen :<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : Jetzt und alle Zeiten \/ Sapiens<\/span><\/p>\n<p>Jetzt und alle Zeiten<br \/>\nSoll Dich Gott geleiten,<br \/>\nbis hinein ins Himmelreich<br \/>\nNutz die Zeit<br \/>\nS\u2019beginnt sogleich<br \/>\nJetzt und alle Zeiten<br \/>\nSoll Dich Gott geleiten<br \/>\nGl\u00fcck und Glanz verheissen ward<br \/>\nLieb und edle M\u00fch&#8217;<br \/>\nsei deine Art<br \/>\nFrohsinn zu verbreiten,<br \/>\ndies sei Dein Begehr<br \/>\nFrieden zu bereiten,<br \/>\ndies sei Deine Wehr<br \/>\nJetzt und Alle Zeiten<br \/>\nsoll Dich Gott geleiten<br \/>\nSei der Sch\u00f6pfung Advokat<br \/>\ns\u2019Volk der Welt,<br \/>\ndies sei dein Staat<br \/>\nJetzt und alle Zeiten<br \/>\nSoll Dich Gott geleiten<br \/>\nWerde ganz der,<br \/>\nDer du bist<br \/>\nZeig der guten Welt,<br \/>\nwas in dir ist<br \/>\nWahrheit zu verbreiten,<br \/>\nDies sei dein Begehr<br \/>\nEwiges zu leisten,<br \/>\nDies sei Dir zur Ehr.<\/p>\n<p>(Priester Sapiens geht stolz und erleuchtet zuversichtlich ab )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian: <\/span>Jetzt h\u00e4lt er Dich f\u00fcr den Propheten&#8230;<br \/>\nDu bringst uns in Gefahr mit loser Klapp&#8217;,<br \/>\nim Polizeistaat ist die Vorsicht Pflicht.<br \/>\nDoch Spitzel los sind wir allein,<br \/>\nso trag es vor den Freunden Dein<br \/>\nwas Herrscher Irrlicht wohl verdriessen k\u00f6nnt.<br \/>\nVeritas: Ich dichtete vom aufstrebenden Baume &#8230;<br \/>\nGeknechtet von Eis und frierenden Winden,<br \/>\ngeformt ,Von Schnee und heftigem Sturm<br \/>\nund doch die knorrigen \u00c4ste ,<br \/>\ngleich verschlungenen Armen<br \/>\nZum warmen<br \/>\nLeben emporreckend.<br \/>\nHart und verkrustet<br \/>\nvon den Schl\u00e4gen der Zeit,<br \/>\nnoch fliessend die S\u00e4fte,<br \/>\nnoch Lebenswille.<br \/>\nHoffnung,<br \/>\nnoch der Traum von ewiger W\u00e4rme,<br \/>\nEnfaltung und Vollkommenheit,<br \/>\naufstrebend zum wahren Licht<br \/>\nam fernen Horizont\u2026..<br \/>\nIch dichtete vom sinnlichen Weibe\u2026:<br \/>\nSinnliche D\u00fcfte umw\u00f6lkten mein Selbst,<br \/>\nwie z\u00e4rtlicher Hauch, aus sinnlichem Mund.<br \/>\nOder von der weiblichen Klugheit :<br \/>\nDu warst mir h\u00f6chstes Paradies,<br \/>\njetzt bist du tiefste Traurigkeit.<br \/>\nMeine Liebe ist geboren in Freiheit.<br \/>\nGestorben in der Enge Deines Denkens.<br \/>\nWeisheit gab Dir Zeit zu reifen<br \/>\nund so wurdest du zu hartem Stein.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian: <\/span>Irrlicht muss zittern !<br \/>\nTradition kann er nicht wittern ?<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas :<\/span> Aber ich hab gefurzt ,ich Schwein.<br \/>\nAm End sperrt mich der noch f\u00fcr ein&#8230;<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian: <\/span>Mein Schuhband hab ich zugebunden.<br \/>\nDrumm bin ich nun im Knast verschwunden&#8230;<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Ja ,Ja !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian:<\/span>Nicht so sch\u00fcchtern wilde Frau<br \/>\nMacht Dich Irrlicht drumm zur Sau ?.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Nein Nein ..,doch Alles soll sich \u00e4ndern !<br \/>\nK\u00fcnstler sind ihm eben ungeheuer wild<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian :<\/span> Ein echter Staatsfeind&#8230; !<br \/>\nWelch frevelhafte Missetat !<br \/>\nGibts noch mehr Kritik,Verrat ?<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas: <\/span>Ja Ja !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : Seit mehr als 100000 Jahren \/ Veritas<\/span><\/p>\n<p>Seit mehr als 100.000 Jahren<br \/>\nist des Mannes Werben erste Pflicht<br \/>\nDie Sch\u00f6nheit dienstbar zu umgarnen<br \/>\nund zu ahnen ihrer Seele Licht<br \/>\nDie wachen Sinne zu bet\u00f6ren<br \/>\nDen edlen Liebreiz zu begehren<br \/>\nDen hohen Freuden nicht zu wehren<br \/>\nGanz das Leuchten ihrer Augen<br \/>\nals ein Bl\u00fctenmeer zu sehn<br \/>\nGanz dem Pfauen gleich<br \/>\ndem Weibe gut zu sein<br \/>\nSeit mehr als 100000 Jahren<br \/>\nist des Mannes Werben erste Pflicht<br \/>\nAn Schmeichelworten nicht zu sparen<br \/>\nUnd den Stolz zu wahren im Gesicht<br \/>\nDie W\u00fcrde zu erkl\u00e4ren<br \/>\nDie Fr\u00fcchte zu begehren<br \/>\nDie Sanftheit lieb zu ehren<br \/>\nSie zu kosen und zu hegen<br \/>\nals ein zarten Schmetterling<br \/>\nsie in Rosen\u00f6len z\u00e4rtlich zu verzehrn.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian: <\/span>Ist ja gut ,ist ja gut mein Veritas&#8230;<br \/>\nSchau da dr\u00fcben naht gleich f\u00fcnffach solch ein Gl\u00fcck !<br \/>\nLass uns die Grazien doch pr\u00fcfen&#8230;<\/p>\n<p>( F\u00fcnf etwa gleich edel schlicht in unterchiedlichen einheitlichen Farben gekleidete Damen a la zeitlos Chanell etc kragenlos n\u00e4hern sich Blumen pfl\u00fcckend an )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Orchidee: <\/span>Der Safran frisch gepfl\u00fcckt,<br \/>\nf\u00e4rbt mir das Kleid der Sonne gleich.<br \/>\nDies wilde Feld bei den Gemeinen,<br \/>\nist der Garten der Sinne .<br \/>\nEs macht Bl\u00fcten des Gl\u00fccks,<br \/>\nf\u00fcr die Wonnen des Sommers.<br \/>\nGanz unn\u00fctz hier.<br \/>\nLasst uns gleich Alles ernten<br \/>\nf\u00fcr dort wos n\u00fctzt,<br \/>\ndroben im Schloss.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Orchidee 2 :<\/span> Ihr kleidet jeden Garten zum Pardiese<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Orchidee : <\/span>Keine Freundschaft ehrt mich wie diese.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Orchidee 3 :<\/span> Gemeine haben uns entdeckt !<br \/>\nMein Rat,<br \/>\nso sagt es der Verstand ,<br \/>\nwir bleiben besser unerkannt<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Ich glaub,die sind ganz harmlos nett,<br \/>\nDie Sch\u00f6nste sei mein warmes Bett.<br \/>\nLass uns geschwind hin\u00fcbergehn&#8230;.Los !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian:<\/span> Anschein ists ,denkst mit der Hos&#8230;!<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Hallo ihr Sch\u00f6ne,<br \/>\nihr Safran Sonne ,<br \/>\nEuch zu sehn<br \/>\nist freilich Wonne.<br \/>\n\u00c4h,wer seid ihr noch,<br \/>\nvon wo ihr Feen .<br \/>\nHab&#8217; Fee wie Euch hier nie gesehn.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas: <\/span>Verzeiht, Ich selbst ,bin Veritas,<br \/>\nFreund aller Feen,der Dichter Ma\u00df.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Orchidee :<\/span> Wir Feen lieben das Gute ,<br \/>\nWahre<br \/>\nund Sch\u00f6ne,<br \/>\ndas hier so reichlich bl\u00fcht<br \/>\nund &#8230;Gedichte.<br \/>\nIch heisse Orchidee.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas :<\/span> Ich liebe Orchideen ,<br \/>\nganz weich und ohne jeden Dorn !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Orchidee:<\/span> Der Dorn,das ist mein Sch\u00f6pfer.<br \/>\nDas werdet ihr noch sehn.<br \/>\nVeritas: Dann werd ich besser Euch bet\u00f6rn,<br \/>\nund Euren Sch\u00f6pfer nicht verst\u00f6rn,<br \/>\nwir k\u00f6nnens doch allein !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie:Liebe ist die Macht die mich tr\u00e4gt \/ Veritas Terzett mit Justinian und Orchidee :<\/span><\/p>\n<p>Liebe ist die Macht die mich tr\u00e4gt<br \/>\nIn Deine Vernunft<br \/>\nIns Herz meiner Tr\u00e4ume<br \/>\nLiebe ist die Macht die mich tr\u00e4gt<br \/>\nMit himmlischer Kunst<br \/>\nZum Quell meiner Freude<br \/>\nTiefe Entsprechung in K\u00f6rper und Geist<br \/>\nWelch gl\u00fcckliche Wendung<br \/>\nLebens Vollendung<br \/>\nLiebe ist die Macht die mich tr\u00e4gt<br \/>\nDein Antlitz bet\u00f6rt<br \/>\nMich im Seelengrunde<br \/>\nLiebe ist die Macht die mich tr\u00e4gt<br \/>\nZum Ganzen erg\u00e4nzt<br \/>\nIn n\u00e4chtlicher Stunde<br \/>\nInnig in Liebe und Freiheit vereint<br \/>\nWill ich Dir geh\u00f6ren<br \/>\nEwig Liebe schw\u00f6ren<br \/>\nLiebe ist die Macht die mich tr\u00e4gt<br \/>\nHinauf in die Welt<br \/>\nZum Bessren des Menschen<br \/>\nLiebe ist die Macht die mich tr\u00e4gt<br \/>\nErf\u00fcllung des Seins<br \/>\nVerschmelzung der Seelen<br \/>\nFreiheit in Ehe und in Harmonie<br \/>\nSo will ich verehren<br \/>\nEwig begehren<br \/>\nLiebe ist die Macht die mich tr\u00e4gt<br \/>\nZu weiserem Rat und<br \/>\nFriedvoller Schl\u00e4ue<br \/>\nLiebe ist die Macht die mich tr\u00e4gt<br \/>\nMacht Kinder aus Gl\u00fcck<br \/>\nUnd ewiger Treue<br \/>\nSeite an Seite durchs Leben zu gehen<br \/>\nWelch edler Gedanke<br \/>\nGott ewig danke<br \/>\nSo soll es sein.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas: <\/span>Vermocht ich zu gefallen ?<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : Bin keine Liebelei \/ Orchidee<\/span><\/p>\n<p>\/\/:\/\/: Bin keine Liebelei Bin keine Liebelei<br \/>\nder Mann der mich erw\u00e4hlt<br \/>\nmuss mich wirklch ha-a-a-ben :\/\/<br \/>\nBis zum Traualtar musst Du mich kurz begleiten<br \/>\nSonst werd ich dein Herz ganz sicher nicht erh\u00f6rn<br \/>\nBis zum Traualtar so musst dus ernst angehn<br \/>\nBis zum Traualtar Das wirst Du noch verstehn:\/\/<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian:<\/span> Armer Kerl,<br \/>\ndie kennt kein Erbarmen&#8230;<br \/>\ndoch nicht aus Eis.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Oh wenn nur Ihr mein Herz erh\u00f6rt,<br \/>\nwill ich Eur&#8217; Kreisen \u00e4hnlich werden,<br \/>\num Vaters Akzeptanz zu werben<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Orchidee:<\/span> Dann seid ihr endlich ganz verkehrt<br \/>\nund lauft nun auf den H\u00e4nden.<br \/>\nIch weiss noch nicht, zu schnell<br \/>\nBleibt lieber mutiger Rebell ,<br \/>\nDoch edle Heimlichkeit,<br \/>\nsei unser s\u00fcsses Los,zu zweit<br \/>\nwenn ihr grad mich im Kern begehrt.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie: Dich zu lieben ist mir Wonne \/ Orchidee <\/span><\/p>\n<p>A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A (gesungen zwischen zwei T\u00f6nen wie Violinen)<br \/>\nDich zu lieben ist mir Wonne<br \/>\nDeine W\u00e4rme ist mir Sonne Dir zu geben<br \/>\nwas das Deine Nektar und Colibri sein<br \/>\nhelle Wahrheit zu teilen<br \/>\nVeritas des Herzens Freude<br \/>\nFreier Held mein Schutz und Beute<br \/>\nLieber milder edler Ma-ann<br \/>\nVater und Mutter zu sein<br \/>\nSamt und Seide<br \/>\nDir Weibe<br \/>\nIn finstren Zeiten<br \/>\nDir treu zu bleiben<br \/>\nWas immer auch immer geschieht<br \/>\nDer Liebe ein ewiges Lied<br \/>\nHerzensg\u00fcte<br \/>\nFreud und Leiden<br \/>\n( will dein Leben sanft umkleiden )<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Orchidee :<\/span> Ich glaub ihr seid mein netter Mann,<br \/>\njetzt muss ich wirklich gehn,<br \/>\nbis dann.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie: Triumphmarsch des Irrlicht ( weiter erklingend )<\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian:<\/span> Stadthalter Irrlicht naht mit Hof und Heer !<\/p>\n<p>(Es naht pomp\u00f6s mit Riesen Spektakel das politische Gefolge des Irrlicht in jeweils einheitlich gef\u00e4rbten unterschiedlich gef\u00e4rbten sti lisiert schlichten Togen , samt stilisiert r\u00f6misch anmutenden Soldaten Statisten.Irrlicht in blauer Toga mit S\u00e4nfte und Triumphmarsch des Irrlicht Er erscheint auf dem Hauptplatz der Stadt Alabaster zu Mitten der B\u00fchne w\u00e4hrend bis zur vollst\u00e4ndigen Ankunft der Triumphmarsch des Irrlicht erklingt)<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas: <\/span>In die B\u00fcsche, schnell.<br \/>\nTerror weiss allein was kommt ! ( Alle bisher auf der B\u00fchne folgen )<br \/>\nJustinian: Musik nun durch die Gassen hallt ,<br \/>\nstatt klirrend, grauen Schwerterklang<br \/>\nich glaub wir k\u00f6nnens wagen<br \/>\nOrchidee: Die W\u00fcrde selbst grad uns beehrt,<br \/>\nin strahlend blau Gewand !<br \/>\nVeritas: Nein,das ist ein falscher Pfau,<br \/>\nmit fremden Federn gr\u00fcn und blau.<br \/>\ngerissen aus dem Mindern,<br \/>\ngesteckt in seinen Hintern.<br \/>\nEr ehrt so seine Macht<br \/>\ndurch Pracht,<br \/>\naus Sch\u00f6nheit ,die uns eigen.<br \/>\nDenn erst die Kleidung macht das Amt.<br \/>\nUnd er will Herrscher bleiben.<\/p>\n<p>( Der Dorfweise Priester Sapiens eilt aus der stilisierten Kirche und spricht den Herrscher an )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Sapiens: <\/span>K\u00f6nigliche Hoheit,Vivat,oh Irrlicht !<br \/>\nWas wollt ihr hier im tr\u00fcben Tal,<br \/>\nhier bei uns Gemeinen.<br \/>\nUnterworfen sind wir hier,<br \/>\nBesatzer, von den Deinen<br \/>\nund nun zutiefst besch\u00e4mt.<br \/>\nIrrlicht: Die Tochter such ich,<br \/>\nf\u00fcrcht Gefahr !<br \/>\nNur ihr gilt meine Sorge<br \/>\nWo ist sie,r\u00fcckt sie raus.<br \/>\nDas Leben ich Euch borge !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : So lasst sie frei Chor und Irrlicht <\/span><\/p>\n<p>\/\/: So lasst sie frei,Dinge Dong<br \/>\nSo lasst sie frei Dinge di Dong<br \/>\nzwar Mensch als Teufel selbst<br \/>\nsonst werd ich Euch hoh-o-o-len<br \/>\nSo lasst sie frei,Dinge Dong<br \/>\nSo lasst sie frei Dinge Di Dong<br \/>\nsonst werd euch lynchen<br \/>\nals Vandaln und Mongolen<br \/>\nEuer Leben tauscht nun ein.<br \/>\nDas Gl\u00fcck ihr habt gestohlen.<br \/>\nmir selbst die Tochter mein.<br \/>\nVater wird Euch belohnen.<br \/>\nSoll Euch nur H\u00f6lle sein.<br \/>\nDer H\u00f6llenmann<br \/>\nerwart Euch dann. :\/\/<\/p>\n<p>( Orchidee l\u00e4uft mit ihren Hofdamen zu ihrem Vater Herrscher Irrlicht, die Hofdamen steigen in S\u00e4nften Orchidee spricht Einhalt gebietend meuternd zu ihrem Vater und stellt sich vor ihre neuen Freunde )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Orchidee:<\/span> Freund Veritas ist kluger Mann !<\/p>\n<p>Mit Dichtkunst kann er freun und dann<br \/>\nwas sch\u00f6n ist uns erkl\u00e4ren!<br \/>\nWelch Gefahr,der Musenmann&#8230;<br \/>\nIch glaube Veritas ist nett<br \/>\nund wollt&#8217; nur um mich werben ,<br \/>\nKann ihn gut leiden<br \/>\nWollt ihr&#8217;s mir verderben ?<\/p>\n<p>(Orchidee steigt zu den erleichterten Hofdamen in Irrlichts S\u00e4nfte unter den Baldachin)<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht:<\/span> Schweig still ,steig ein,wohlan,nach Haus !<br \/>\n(Das Gefolge enteilt wie es gekommen war zum hochgelegenen<br \/>\nTempelschloss Zenith. Die Masse verl\u00e4uft sich )<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Jetzt bin ich aber platt !<br \/>\nWie ausgerechnet solch ein Po<br \/>\nso sch\u00f6ne Feentochter hat .<\/p>\n<p>Er hat sie auch noch selbst gemacht<br \/>\nund ganz und gar aus eigener Kraft !<br \/>\nJustinian: Gut ,wissen wir&#8217;s wer half ?<br \/>\nHerrgott, Nachbar&#8230;<br \/>\nWo die Liebe hinf\u00e4llt &#8230;,<br \/>\nauf den Baum der Erkenntnis<\/p>\n<p>( Veritas zu sich selbst in Gedanken abw\u00e4gend )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arioso Rezitativ : Mi amor \/ Veritas<\/span><\/p>\n<p>Mi amor<br \/>\nDu sch\u00f6nste Frucht in meinem Herzen<br \/>\nsoll es geschehen<br \/>\noder Liebe vergehen<br \/>\nKommen wir bald zusammen<br \/>\nf\u00fchlst Du auch mein Verlangen<br \/>\nIn Sehnsucht<br \/>\nMi amor<br \/>\nzur Liebe ist der Mensch geboren<br \/>\nFrei fliegt der Vogel<br \/>\nM\u00f6cht&#8217; Dich tr\u00e4umend erreichen will<br \/>\nTyrannen Spross haben<br \/>\nKann die Liebe verraten ?<br \/>\nwerds wagen !<br \/>\nMi amor Ein K\u00f6nigstochter will ich haben<br \/>\nTyrannens Freude<br \/>\nQuell der Qual<br \/>\nKopf der Meute<br \/>\nSatans Beute h\u00f6hnt Leute<br \/>\nwerd ich nun selbst<br \/>\nach Leute<br \/>\num\u00f6glich !<br \/>\nMi amor<br \/>\nDie Tochter will Terror entsagen<br \/>\nDer Hass der V\u00e4ter<br \/>\nmacht uns alle zum T\u00e4ter<br \/>\nReines Herz will begehren<br \/>\nunsrer liebe nicht wehren,<br \/>\nsie ehren.<\/p>\n<p>( Veritas wendet sich wieder zu Justinian )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian:<\/span> Ach,Veritas..<br \/>\nWie wunderbar die Sonne brennt,<br \/>\nhoch droben dort am Firmament.<br \/>\nSo manches Hirn,das kocht sie weich.<br \/>\nUnd jenes leuchtend Gl\u00fchen,<br \/>\ndas sie den Wesen zugesand,<br \/>\nmacht des Lebens purpurnstes Gewand\u2026<br \/>\nKurzum ,nun sag ichs gleich.,<br \/>\nkomm ihr zu nah und wirst verbrennen !<br \/>\nH\u00e4scher Irrlicht\u2019s warten schon\u2026<br \/>\nSehs ein,es kommt ein andres Gl\u00fcck,<br \/>\nmusst mir verzeihn.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> So ist es nun,ein Dorn, der sticht !<br \/>\nDoch ist des Philosophen Geisteskraft,<br \/>\nnicht des Lebens k\u00fchnster Saft.<br \/>\nDer Frauen Sch\u00f6nheit meinen Geist durchdringt,<br \/>\ndie Hitz&#8217; in meinen Adern singt,<br \/>\ndie Sinne zu bet\u00f6ren,<br \/>\nund der Frauen runden Reize nicht zu wehren.<br \/>\nDer Liebe wallnde Leidenschaft<br \/>\ndie K\u00f6rper gierig \u00fcbernander lappt,<br \/>\nsind wir doch,wies immer war ,<br \/>\nder goldnen Sonne Kinderschar..!<br \/>\nJustinian: Verstand leist\u2019 Widerstand !<br \/>\nSchlag Dir diese,armer Tropf ,<br \/>\nendlich aus dem kleinen Kopf !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Achja\u2026die Liebe ist Verstand\u2026<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie: Schmerzen der Trauer \/ Veritas <\/span><\/p>\n<p>\/\/: In Schmerzen der Trauer<br \/>\nMit ihr zu Leben<br \/>\ndem Lichte<br \/>\ndes Paris k\u00fchnster<br \/>\nund wahrhaft edelster<br \/>\newiger Tagtraum<br \/>\nMit ihr zu leben mit Psyche<br \/>\nmit Venus mein<br \/>\nnach des Herrgotts heiligem Plan<br \/>\nIn Liebe feinster Triebe<br \/>\nz\u00e4rtliche Wonnen<br \/>\nnun zerronnen<br \/>\nf\u00fcr alle Zeit<br \/>\nFreiheit zu streben<br \/>\nund Vita zu geben<br \/>\nim Liebestanz<br \/>\newige Treue<br \/>\nund nun schale Reue<br \/>\ntrauriger Glanz,<br \/>\nim Vergehen :\/\/<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian:<\/span> Es ist schon sp\u00e4t, so lasst uns dr\u00fcber schlafen<br \/>\nDenn auch morgen ist ein neuer Tag.<\/p>\n<p>(Neue Szene : Beim Obristen des Irrlicht )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Obrist:<\/span> Ich ,Obrist, hab einbestellt,<br \/>\nweil die Akte nicht gef\u00e4llt<br \/>\nSoll Euch Obrigkeit erkl\u00e4rn<br \/>\nUnsre Ordnung muss sich wehrn<br \/>\nMit Stempel hab ich ein Papier<br \/>\nin dreifach Ausfertigung hier :<br \/>\nDemnach&#8230;seid ihr ein Elch !<br \/>\nDeshalb&#8230;<br \/>\nverhalt er sich so !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Aber ich bitt&#8217; Sie,<br \/>\nHerr Obrist Ich stehe vor Ihnen !<br \/>\nEs ist doch, wie es ist !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Obrist :<\/span> Nein ,s&#8217;ist so wie wir es sagen<br \/>\nund platzt Euch,Elch,dann auch der Kragen<br \/>\nSie solln jetzt und hier erfahren<br \/>\nmit Elchen kann man Schlitten fahren.<br \/>\nIhr d\u00fcrft Euch nicht beschweren<br \/>\ndenn dies w\u00fcrd uns belehren<br \/>\nSeid nicht allzusehr verzagt<br \/>\nDer Beweis ist untersagt<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Aber, ich bin Veritas !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Obrist:<\/span> Ein Elch,nichts anderes,pr\u00e4zise das.<br \/>\nEin Tagel\u00f6hner ,<br \/>\nTaugenichts,<br \/>\nein Hilfsarbeiter,<br \/>\nSchizzophrener<br \/>\nInsgesamt ,ihr seid entdeckt<br \/>\nein ganz \u00fcbeles Subjekt<br \/>\nVeritas: Aber ich find doch Geh\u00f6r weltbekannt<br \/>\nals Musikus erkannt<br \/>\nNein ,ihr seid nur Amateur !<br \/>\nWeil man&#8217;s noch studieren muss,<br \/>\nbis zum bitteren Ende Schluss<br \/>\nWas ihr macht ist Eure Orchis blos.<br \/>\nInteressiert uns nicht,<br \/>\nvergiss den Schoss!<br \/>\nVeritas: Aber Eure Schwulit\u00e4t<br \/>\nzeigt bislang ,wie es nicht geht.<br \/>\nSo ist&#8217;s auch in der Wissenschaft ,<br \/>\nwenngleich nur mit halber Kraft.<br \/>\nS&#8217;ist ganz klar so in der Kunst ,<br \/>\nda\u00df ihr K\u00f6nnerschaft verhunzt.<br \/>\nObrist: Das ist der B\u00fcrokratenhengst :<br \/>\nUni-versi-t\u00e4t lehrt Lo-yali-t\u00e4t.<br \/>\nVeritas: Dann geh ich jetzt also zur Tr\u00e4nke.<\/p>\n<p>(geht zorrnig ab Neue Szene im Schlosss: Justinian bei Irrlicht )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian:<\/span> Oh Herrscher Irrlicht echt und gross<br \/>\nDein edlen Zorn werd&#8217; ich jetzt los.<br \/>\nDer Veritas ist Terrorist.<br \/>\ndenn Dichterf\u00fcrst,dies ist wies ist.<br \/>\nWir haben damit nichts zu tun.<br \/>\nVielleicht daf\u00fcr willst Gutes tun.<br \/>\nIch w\u00e4re furchbar gerne reich.<br \/>\nUnd Gutes tue bitte gleich !<br \/>\nGerne will ich Dir bezeugen<br \/>\nwas er tat mit seinem Eugen.<br \/>\nAlles was Dir kann gefalln.<br \/>\nMusst es nur auch mal bezahln.<br \/>\nKindersch\u00e4nder ist er auch.<br \/>\nDas war der Feind doch immer,<br \/>\nMissbrauch !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht:<\/span> Sicher sei Dir nun mein Dank<br \/>\nAus dem Haus ! Du bist Gestank.<\/p>\n<p>(Neue Szene.Justinian aufhetzend im Volk)<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian:<\/span> Orchidee ist dem Sohn Almondo<br \/>\ndes K\u00f6nigs Sol der Schutzmacht versprochen.<br \/>\nStur Veritas wird uns Alles verderben<br \/>\nDer Feind Freund und Familie hat.<br \/>\nDer Irrlichst Hass, der setzt uns matt.<br \/>\nDer Veritas macht uns kaputt,<br \/>\nganz objektiv ,es bleibt nur Schutt !<br \/>\nWir sind nur Demokraten,<br \/>\ngegen ein Teufels Braten.<br \/>\nLasst uns ein wenig arrangiern,<br \/>\ndass wir uns weniger geniern<br \/>\nUmarmen l\u00e4sst ihn untergehn<br \/>\nFallen lassen neu verstehn.<br \/>\nWir m\u00fcssen mit den W\u00f6lfen heuln.<br \/>\nSonst wird man uns in St\u00fccke teiln.<br \/>\nBefrieden wir den Veritas<br \/>\nmit einer andren Braut,<br \/>\nbes\u00e4ftigen den Irrlicht so,<br \/>\ndass dies die Tochter schaut.<br \/>\nF\u00fcr Ihn w\u00e4rs dann ganz trefflich gleich.<br \/>\nDie Birn wird m\u00fcd ihm,Windel weich<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Chor:<\/span> Du W\u00e4scherin, bist auch ne Frau !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">W\u00e4scherin:<\/span> Ja gerne,hier schau ganz genau !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian:<\/span> Ich ging schon zu dem Herrscher hin.<br \/>\nVielleicht kann mans bereden.<br \/>\nDie Veritas hat keinen Sinn.<br \/>\nOhn&#8217; ihn wir besser leben.<br \/>\nWir laden ihn zum Stadtfest hin<br \/>\ndort Lieder vorzutragen.<br \/>\nMuss sein dass die zu lehrend sin&#8217;,<br \/>\ndann geht\u2019s ihm an den Kragen.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Chor:<\/span> Gesagt ,getan !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">2. Akt : Die Politik<\/span><br \/>\n( Auf Marktplatz \/ Rathausplatz vor Freunden singt Veritas erstmals politisch auf einem Fass stehend und beantwortet politische Fragen nach bestem Wissen und Gewissen)<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie: K\u00f6nnen wir froh in Freiheit leben \/ Frau aus dem Volk<\/span><\/p>\n<p>\/\/: K\u00f6nnen wir froh in Freiheit leben<br \/>\nKann es bei uns solch Sch\u00f6nes geben<br \/>\nLiebe so schenken wie mans mag<br \/>\nLaut denken wies der Zung lag<br \/>\nAlles wissen was unsre Zeit schon weiss<br \/>\nK\u00f6nnen wir froh in Wahrheit leben<br \/>\nKann es bei uns solch Sch\u00f6nes geben<br \/>\nSich zum Verein zusammen tun<br \/>\ngegen \u00e4tzend Macht immun<br \/>\nf\u00fcr das eigne Recht den Staat verstehn<br \/>\nSei dies die Hoffnung unsrer Kinder<br \/>\nAlso sei unser Streben jetzt nicht minder<br \/>\nKann sein ein nur gerechte Welt ?<br \/>\nDie unsren Enkeln noch gef\u00e4llt ?<br \/>\nDann lasst uns aufstehn aus dem Frohn :\/\/<br \/>\nNoch ist&#8217;s nur Hohn<br \/>\nStimmen aus der Menge: Freiheit was ist das ,<br \/>\nVeritas? Etwas vor dem Irrlicht ?<br \/>\nWie sieht Freiheit aus , Wie Schnee .?<br \/>\nVeritas: Freiheit ,das ist zu tun,<br \/>\nwas man will nach eig&#8217;nem Denken<br \/>\nFreie sind sich Eigentum<br \/>\nund wolln sich selber lenken.<br \/>\nFreie wissen wie es ist<br \/>\nund k\u00f6nnen sich entscheiden.<br \/>\nFreiheit nie Gef\u00e4ngnis ist<br \/>\nund nie erzwungnes Leiden<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie: Frei zu sein \/ Veritas<\/span><\/p>\n<p>Frei zu sein<br \/>\nFrei zu sein<br \/>\nIst des Lebens Quelle<br \/>\nUnd der helle Schein<br \/>\nFrei zu sein<br \/>\nFrei zu Sei-ein<br \/>\nIst es Lebens Quelle<br \/>\nUnd der helle Schein<br \/>\nIn den k\u00fchlsten Tagen<br \/>\nder Mensch in seinen Plagen<br \/>\nwill doch den Himmel wagen<br \/>\nden Qualen zu entsagen<br \/>\nVon des Herrgotts Gnaden<br \/>\nNur Recht und Freiheit sagen<br \/>\nEin Kind und Kegel haben<br \/>\nNach Ehr und Wohlstand fragen<br \/>\nFrei zu sein<br \/>\nFrei zu Sei-ein<br \/>\nIst es Lebens Quelle<br \/>\nUnd der helle Schein<br \/>\nFrei zu sein<br \/>\nFrei zu Sei-ein<br \/>\nIst es Lebens Quelle<br \/>\nUnd der helle Sche-ein<br \/>\nVom Beginn der Zeiten<br \/>\nWill Mensch sein Schicksal leiten<br \/>\nDen Horizont erweiten<br \/>\nUnd Gl\u00fcck und Glanz verbreiten<br \/>\nKrieg und Macht zu enden<br \/>\nDen Frohn und Pein zu wenden<br \/>\nDie Menschenfreud zu kennen<br \/>\nDem Sohn das Werk zu schenken<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Stimmen aus der Menge: <\/span>Und Wahrheit was ist das ?<br \/>\nEtwas vor dem Irrlicht<br \/>\nWie sieht Wahheit aus ,<br \/>\nWie Tau ?<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Wahrheit ist die L\u00fcge, nicht !<br \/>\nWahrheit ist zu sagen ,<br \/>\nwas wirklich ist auf Erden<br \/>\nNicht Politik,<br \/>\nnicht Religion<br \/>\nEin echt Wahrheit muss werden.<br \/>\nDie Wahheit kennt man selten ganz<br \/>\nDoch L\u00fcge trennt der Welten Glanz<br \/>\nGrad dies muss wohl mein Schicksal sein<br \/>\nDenn Veritas bin ich &#8211; Latein.<br \/>\nIn der Mitt&#8217; meist grad die Wahrheit liegt<br \/>\nund nicht wohins Extremer biegt<br \/>\nNur durchtauscht Alles der Chaot<br \/>\nDas Opfer w\u00fcnscht ihm meist den Tod<br \/>\nKein R\u00e4uber sei der Demokrat<br \/>\nDen Einzelnen besch\u00fctz der Staat<br \/>\nDem Staat sei was er hilfreich braucht<br \/>\nund auch dem Armen ,von Not angehaucht<br \/>\nSein Eigentum mach jeder selbst ordentlich ,<br \/>\nwies ihm gef\u00e4llt,<br \/>\naus seinem eigenen Unterschied.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie: Wahr zu sein unisono (Alle unisono)<\/span><\/p>\n<p>\/\/: Wahr zu sein ist ewig und fein<br \/>\nAufrecht gehn ist edel und rein<br \/>\nFasset Mut auf Unrecht zu spein<br \/>\nFriedlich macht das Sein<br \/>\nH\u00f6llen hier auf Erden<br \/>\nkann zum Himmel werden<br \/>\nlasst Euch nicht verderben<br \/>\nMensch,sei kein Idiot ! :\/\/<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Stimmen aus der Menge:<\/span> Und Gleicheit was ist das ,Veritas?<br \/>\nEtwas vor dem Irrlicht ?<br \/>\nWie sieht Gleichheit aus ,<br \/>\nWie klares Eis ?<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Gleichheit ist nicht ,<br \/>\nwas dem Chaoten ist,<br \/>\nauf dass er mit jedermann den Platz tauschen k\u00f6nnt,<br \/>\ndenn die Menschen<br \/>\nsind von Grund auf verschieden.<br \/>\nS&#8217;ist dass jedermann folgt gleichem Recht,<br \/>\nniemand der Sache fremd diskriminiert<br \/>\noder bevorzugt wird<br \/>\nund der Staat besondre Umst\u00e4nd&#8217;<br \/>\nhilfreich korrigiert.<br \/>\nStimmen aus der Menge: Und Gerechtigkeit was ist das ,Veritas?<br \/>\nEtwas vor dem Irrlicht ?<br \/>\nWie sieht Gerechtigkeit aus ,<br \/>\nWie rauer Reif ?<br \/>\nGerechtigkeit, das ist die Wilk\u00fcr nicht !<br \/>\nGerechtigkeit ist wenn jedermann dasjenig&#8217; wiederf\u00e4hrt,<br \/>\nwas sich schon andern Falls bew\u00e4hrt,<br \/>\nwas genau ihm und seiner Lage angemessen,<br \/>\nund nicht irgend einem andren Hessen.<br \/>\nGerecht ist ,Gleicheit vor dem Rechte .<br \/>\nDoch nicht des Kindes und im Geist Erkrankten .<br \/>\nWer konnt nicht anders handeln ,<br \/>\nder hab gar nichts getan.<br \/>\nWer tuet ein Unrecht ,<br \/>\nwehret echter Not,<br \/>\nder tuet blos sein Recht.<br \/>\nSo sei jeder der ,der er auch wirklich ist :<br \/>\nEr selbst !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Stimmen aus der Menge:<\/span> Und was ist die Religion ,Veritas?<br \/>\nEin Nebel ,wie bei Irrlicht ,was ?<br \/>\nF\u00fchrst auch Du uns in die Himmel,<br \/>\nvon hier ins n\u00e4chste Welt Gewimmel ?<br \/>\nBist Du der All Prophet,<br \/>\nwies im Buch geschrieben steht ,<br \/>\nder Gottes Werk macht hier real,<br \/>\nordnet uns ein letztes mal ?<br \/>\nUns&#8217; Wahrheit ist, wer zahlt<br \/>\nund m\u00f6cht man Satan ,h\u00fcbsch gemalt.<br \/>\nUnd mit Ketzters Wahrheit wird man arm.<br \/>\nIm Ofen wurds schon vielen warm.<br \/>\nDenn was da ist nicht unserm Gott,<br \/>\nmuss im Kern auf das Schafott,<br \/>\nmuss im Elend scheitern<br \/>\nheraus auf Scheiterhaufen eitern.<br \/>\nWir haben doch recht Religion,<br \/>\nOder wars nur schaler Hohn ?<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Bin selbst zwar Mensch.<br \/>\nDoch Gott ,das ist der Irrtum nicht !<br \/>\nGott ist allen V\u00f6lkern gleich,<br \/>\njeden Orts zu allen Zeiten.<br \/>\nMacht der Menschen Herzen reich ,<br \/>\nden rechten Weg zu leiten.<br \/>\nDem echten Gott ist Leben heilig<br \/>\nUnd das Sterben niemals eilig.<br \/>\nWird niemals werfen Menschen vor<br \/>\nwie Mensch und Tier gebaut im Chor.<br \/>\nS&#8217;ist steter Brauch bei Kirchen<br \/>\nums Dieseits zu betr\u00fcgen<br \/>\num das Jenseits zu erl\u00fcgen<br \/>\nIch weiss ,dass ich nichts weiss !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian:<\/span> Das ist aber nicht viel<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Wie Sokrates , Baum der Erkenntnis heiss.<br \/>\nDer Philosoph musst Schierlingsbecher trinken,<br \/>\nim Tode schwach zusammensinken ,<br \/>\nauf dass er doch bald alles weiss,<br \/>\nvom Jenseits,auf Senatorn Geheiss.<br \/>\nS\u00f6hne weiss ich,<br \/>\nAnstand weiss ich,<br \/>\nGerechtigkeit weiss ich ,<br \/>\nMitmenschlichkeit weiss ich,<br \/>\nFreundschaft und Liebe weiss ich,<br \/>\nDoch vom Jenseits,<br \/>\nda weiss ich nichts !<br \/>\nLasst uns hier ein Himmel baun,<br \/>\nstatt ein tr\u00f6stend Bier zu braun<br \/>\nGerecht und frei von jenen Qualen,<br \/>\ndie uns die Freud am Leben stahlen.<br \/>\nSucht das G\u00f6ttliche<br \/>\nin Euch und allem Leben<br \/>\nund ihr werdet Edle sein,<br \/>\nso handeln und so reden.<br \/>\nEin echt gerechten Gott,<br \/>\nden mag ich wohl<br \/>\nDoch der Gott der L\u00fcgen,<br \/>\nder kann mich mal betr\u00fcgen !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Stimmen aus der Menge:<\/span> Wie wird sein Dein gerechter Staat?<br \/>\nSag Poesie ,macht er uns andre Leut ?<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Gebildetere ,sehend aus Wissen !<br \/>\nDer Staat kann fair,gerecht und hilfreich sein.<br \/>\nIst er&#8217;s nicht ,so ists Verbrechen.<br \/>\nManch edler Spross ist ein Filou.<br \/>\nNicht jeder hat gerechte Chance gehabt<br \/>\nUnd all Dynastien sind mal entstanden.<br \/>\nSo was Gutes in Euch ist ,entfaltet frei !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : Freunde in diesen k\u00fchlen Tagen \/ Veritas<\/span><\/p>\n<p>Freunde in diesen k\u00fchlen Tagen<br \/>\nhilft uns Armen der Verein<br \/>\nDrum lasst uns die Wahrheit sagen<br \/>\nLasst einander nicht allein<br \/>\nFreunde in diesen tr\u00fcben Lagen<br \/>\nHilft dem Volk kein G\u00e4nsewein<br \/>\nDrum lasst uns die Wahrheit sagen<br \/>\nHelft einander zu befrein<br \/>\nDem Volke zum Licht und zur Ehr<br \/>\nDer Wahheit zum Sieg und zur Wehr<br \/>\nDem Geiste der Freiheit ein Heer<br \/>\nJedem sein Recht und sein Heim<br \/>\nUnd keinem Not fromme Pein<\/p>\n<p>Gerecht sei die Ordnung allein<br \/>\nFreunde in diesen k\u00fchlen Tagen<br \/>\nhilft uns Armen der Verein<br \/>\nDrum lasst uns die Wahrheit sagen<br \/>\nLasst einander nicht allein<br \/>\nFreunde in diesen tr\u00fcben Lagen<br \/>\nHilft dem Volk kein G\u00e4nsewein<br \/>\nDrum lasst uns die Wahrheit sagen<br \/>\nHelft einander zu befrein<br \/>\nDen Imperator nach Haus<br \/>\nWo er kennt sich besser aus<br \/>\nDen Frieden erstrebet daraus<br \/>\nFreiheit erw\u00e4chst aus der Tat<br \/>\nWo der Feind kein Einsehn hat<br \/>\nVerbietet dem Irrlicht Verrat<br \/>\nFreunde in diesen k\u00fchlen Tagen<br \/>\nhilft uns Armen der Verein<br \/>\nDrum lasst uns die Wahrheit sagen<br \/>\nLasst einander nicht allein<br \/>\nFreunde in diesen tr\u00fcben Lagen<br \/>\nHilft dem Volk kein G\u00e4nsewein<br \/>\nDrum lasst uns die Wahrheit sagen<br \/>\nHelft einander zu befrein<br \/>\nGebt Eurem willen Gestalt<br \/>\nMeidet zumeist die Gewalt<br \/>\nGebietet Unrecht Einhalt<br \/>\nLebet auf im Widerstand<br \/>\nGebet dem Feind nicht die Hand<br \/>\nUnd k\u00e4mpfet um klaren Verstand<br \/>\nFreunde in diesen k\u00fchlen Tagen<br \/>\nhilft uns Armen der Verein<br \/>\nDrum lasst uns die Wahrheit sagen<br \/>\nLasst einander nicht allein Freunde<br \/>\nin diesen tr\u00fcben Lagen<br \/>\nHilft dem Volk kein G\u00e4nsewein<br \/>\nDrum lasst uns die Wahrheit sagen<br \/>\nHelft einander zu befrein<br \/>\nRegieret aus eigner Macht<br \/>\nWie es der Grieche erdacht<br \/>\nGanz aufrecht der Mensch ist,<br \/>\nder lacht<br \/>\nFreiheit ist ein hohes Gut<br \/>\nFasset zum Menschen den Mut<br \/>\nIm Herzen sei feste rote Glut<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Sapiens : <\/span>R\u00e4cher ,schweig ganz still,Du Thor !<br \/>\nSolch Fehler wird dich t\u00f6ten !<br \/>\nDer Feind gibt Dir den besten Freund,<br \/>\nvernichten will dein Leben.<br \/>\nSie werden Dich verschleissen<br \/>\nund auf Dein Leben scheissen.<br \/>\nDruck macht Dich an Fehlern reich<br \/>\nund Labsen nutzt der Feind sogleich.<br \/>\nEin Fehlerchen wird Elephant<br \/>\nund Du Verbrecher unbekannt.<br \/>\nDie tumben H\u00e4scher warten schon,<br \/>\nDort Schw\u00e4che ist die Emotion ,<br \/>\nwo Logos Geist sie klar verneint.<br \/>\nSt\u00e4rke ist, wenn Geist und F\u00fchlen ,<br \/>\nsind zur klugen Tat vereint.<br \/>\nKlug ist nur die Strategie ,<br \/>\nmusst Dein M\u00fctchen k\u00fchlen.<br \/>\nVerbrecher sind alsbald enttarnt,<br \/>\ndoch darfst du selbst nichts schulden.<br \/>\nNur Geist verleiht dem F\u00fchlen Fl\u00fcgel<br \/>\nDisziplin, sonst wird es Pr\u00fcgel !<br \/>\nGut wird besser abgel\u00f6st,<br \/>\nso f\u00fcgen sich die Zeiten.<br \/>\nDas Echte, das bleibt immer da,<br \/>\nden richtgen Weg zu leiten.<br \/>\nDoch\u2026Dein Leben steht dann Spitz auf Knopf.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas: <\/span>Leben in Freiheit will ich !<br \/>\nFreiheit der Wahl,<br \/>\nFreiheit der Rede,<br \/>\nFreiheit der Reise,<br \/>\nFreiheit der Liebe,<br \/>\nFreiheit der Meinung,<br \/>\nFreiheit der Herrschaft,<br \/>\nFreiheit des Glaubens,<br \/>\nFreiheit der Information,<br \/>\nFreiheit des Rechts,<br \/>\nFreiheit des Berufs,<br \/>\nFreiheit des Orts,<br \/>\nFreiheit der Wissenschaft,<br \/>\nFreiheit der Kunst.<br \/>\nSonst ist Alles ohne Belang.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : Leben ist hier schwere B\u00fcrde \/ Veritas<\/span><\/p>\n<p>Leben ist hier schwere B\u00fcrde<br \/>\nwohl dem Manne, nur der fortgehen kann<br \/>\nLeben ist hier ohne W\u00fcrde<br \/>\nohne R\u00fcckgrat<br \/>\nman nur noch kriechen kann<br \/>\nIm Land der Tr\u00e4ume<br \/>\nist das Leben gerecht<br \/>\nIm Land der Sch\u00e4ume<br \/>\nihr stets Wahrheit sprecht<br \/>\nLeben macht Freude<br \/>\nhier im Diesseits und Jetzt<br \/>\nIm Land der Leute<br \/>\nEuch nie was entsetzt<br \/>\nGleichheit wird zur Freiheit tragen<br \/>\nGerechtigkeit sei des kleinen Mannes Freund<br \/>\nKleinheit wird Grosses ertragen<br \/>\nFriedenszeit sei des reinen Mannes Freud<br \/>\nDes Volkes Stimme<br \/>\nsei durch Wahlen bewehrt<br \/>\nvon Volkes Gnaden<br \/>\nsei Macht stets belehrt<br \/>\nWohlstand f\u00fcr Alle<br \/>\nJedem B\u00fcrger das Recht<br \/>\nFrieden in Freiheit<br \/>\ndem Menschengeschlecht<br \/>\nLeben ist hier schwere B\u00fcrde<br \/>\nwohl dem Manne ,nur wer fortgehen kann<br \/>\nReden ist hier ohne W\u00fcrde<br \/>\nohne R\u00fcckgrat<br \/>\nman nur noch siechen kann<br \/>\nIm Land der Tr\u00e4ume<br \/>\nist das Leben gerecht<br \/>\nIm Land der Sch\u00e4ume<br \/>\nihr stets Wahrheit sprecht<br \/>\nLeben macht Freude<br \/>\nhier im Diesseits und Jetzt<br \/>\nIm Land der Leute<br \/>\nEuch nie was entsetzt<br \/>\nVeritas: Mein Koffer ,<br \/>\nMein Handwerkszeug,<br \/>\ndie Werke !<br \/>\nWo ist er fort und hin ?<br \/>\nHier hatt&#8217;ich ihn abgestellt,<br \/>\nw\u00e4hrend meinem Reden<br \/>\nund wohl kurz nicht vor den Augen.<br \/>\nVadalen an der Hochkultur,<br \/>\nSchwerstverbrecher elendige,<br \/>\nSchanden der Menscheit !<br \/>\nEin unverfrorner Dieb<br \/>\nund Unterschl\u00e4ger,<br \/>\nhaltet das Gesindel !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : Von Diebes Hand ums selbst gebracht<\/span><\/p>\n<p>\/\/: Von Diebes Hand ums selbst gebracht<br \/>\nKein Wesen mehr veracht<br \/>\nsetzt k\u00fchn sich an die eigne Stell<br \/>\nScheinet im Glanz nun hell<br \/>\nVon Diebes Hand ums selbst gebracht<br \/>\nWahn aus Hass hat&#8217;s gemacht<br \/>\nsollt auch ich wohl Betr\u00fcger sein<br \/>\nohn&#8217; Leistung schaler Schein<br \/>\nDoch wie soll ich&#8217;s blos sagen<br \/>\nKenn die seit seit allen Tagen<br \/>\nHab&#8217; all mein Werk<br \/>\nedel bewahrt<br \/>\nBesser wirds weitergeh&#8217;n :\/\/<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian :<\/span> Mein Rat,zeigs an,es sei denn die Missetat<br \/>\nwar der polizeilich Staat.Du und Deine &#8220;aufrecht&#8221; Reden.<br \/>\nBist renetend wirst all&#8217;s verliern.<\/p>\n<p>(Veritas wird unter grossem Protest und Unverst\u00e4ndnis der Menge von Staatspolizei abgeholt)<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">3.Akt : Konsequenzen<\/span><br \/>\n( Veritas im Kerker Untersuchungshaft )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie: Hier muss ein arg Verr\u00e4ter lauern \/ Veritas<\/span><\/p>\n<p>\/\/: Hier muss ein arg Verr\u00e4ter lauern<br \/>\nDurch Freundes Tat wohl sitz in Mauern<br \/>\nFalschheit statt Freundschaft ,<br \/>\nmusst ich sehn Heuchellei des Feindes stehn<br \/>\nPolizeistaat aus Gendarmen<br \/>\nHier hat der beste Freund<br \/>\nein rohen Geldpreis<br \/>\nFreundschaft w\u00e4r<br \/>\nwas Feindschaft nicht ohnehin weiss<br \/>\nDes Spitzels niedrig Dienst akribisch leis<br \/>\nauf des Schurkenstaats schn\u00f6des Geheiss<br \/>\nMenschen Feind ist \u201cTeufel Mensch\u201d h\u00f6hnender Fleiss<br \/>\nTod durch des Freundes sein Hand<br \/>\nTod durch des T\u00e4uschers Gewand<br \/>\nF\u00e4lschers berechnend Verstand<br \/>\nbin durch ein Teufel gebannt.:\/\/<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> S&#8217;war wohl Justinian,<br \/>\ndenn Orchidee war&#8217;s nicht !<br \/>\nDies Land s&#8217;ist ein Gef\u00e4ngnis,<br \/>\naus Verr\u00e4tern und Gendarmen !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie: <\/span>Ein Traum Utopia \/ Veritas<\/p>\n<p>\/\/: Mein Traum Utopia f\u00fcrwahr<br \/>\nEin Traum Utopia<br \/>\ndie Menscheit frei in Frieden,<br \/>\nWohlstand nach Belieben<br \/>\nRecht auf Erden:\/\/<\/p>\n<p>( Neue Szene: Vor dem Untersuchungsrichter in \u00f6ffentlicher Verhandlung )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Untersuchungsrichter :<\/span> Werdet ihr Gefangener den Plan des Attentats gestehn und die verfluchten Aufhetzlieder ? Hoheit Irrlicht habt ihr korrumpiert.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Die Freiheit sang ich wohlbekannt.<br \/>\nDoch weiss ich nichts von Atentaten.<br \/>\nVeritas ,so ist mein Nam ,<br \/>\nda komm ich nunmal her.<br \/>\nDie L\u00fcge ist mal penetrant,<br \/>\ndie Wahrheit meist nicht eben\u2026<br \/>\nzugegeben.<br \/>\nWas andres wird hald gern geglaubt.<br \/>\nDoch mag ich so nicht reden.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Justinian:<\/span> Die Wahrheit ist zum Denken da ,<br \/>\nzum Sagen ist das L\u00fcgen !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Untersuchungsrichter:<\/span> Den Staat der Wahrheit gibt\u2019s noch nicht.<br \/>\nDie Wahrheit muss sich f\u00fcgen.<br \/>\nAuf dass Du Deinen Kopf beh\u00e4ltst !<br \/>\nDer schlaue Fuchs wie eh und je,<br \/>\nl\u00e4sst sich von Vorsicht h\u00fcten<br \/>\nL\u00f6w ist L\u00f6w,wer ist das schon.<br \/>\nDer schwache L\u00f6w,der ist nur Thor !<br \/>\nDer K\u00f6nigsl\u00f6w hat sich\u2019s erdacht,<br \/>\nUnd Freiheit,die macht er.<br \/>\nZweifelst Du an seiner Macht<br \/>\nDu w\u00e4rst da irgendwer<br \/>\nein grosses Feuer sich entfacht.<br \/>\nMit gl\u00fchend heissen Zangen,<br \/>\ndein Geist allein gefangen.<br \/>\nGescheitert muss der Erste sein,<br \/>\nder seine Macht verh\u00f6hnt,allein.<br \/>\nFolter tut die Wahrheit kund ,<br \/>\nbist am End ein armer Hund.<br \/>\nSo bleibt das Volk,wies immer war,<br \/>\nan Herrschaft brav gew\u00f6hnt und klar.<br \/>\nDie Fragen,die man M\u00e4chtgen stellt,<br \/>\nsind die die keiner n\u00f6tig h\u00e4lt.<br \/>\nVerstehst Du Dich auf Schmeichellei,<br \/>\nso erntest Du die Reben.<br \/>\nSprichst Du jedoch frank und frei,<br \/>\nso wirst Du bald vergehen.<br \/>\nMusst denn stets die Wahrheit sagen ?<br \/>\nDann kostets Dich gewiss den Kragen.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas :<\/span> Veritas ,der bin ich, in allen Lagen !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Untersuchungsrichter:<\/span> Nun ab jetzt ,in den Wagen<br \/>\nIch bin nur Untersuchungs Rat.<br \/>\nDas Urteil spricht die Hoheit selbst !<\/p>\n<p>(Veritas wird im Holz Gitter Pferdekarren weggefahren.<br \/>\nNeue Szene: Im Tempelschloss Zenith vor dem Trohn Alabaster<br \/>\ndes Irrlicht umringst vom Hofstaat und dem Gericht )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht:<\/span> Steht auf ,Du Exkrement !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Verzeihung : Deliquent ! ( gehorcht )<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht:<\/span> \u201eIhr\u201c liebt grad die Tochter mein,<br \/>\ndoch ist sie meine Kreation allein.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas :<\/span> Ja, Eure k\u00f6nigliche Eminenz<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht:<\/span> Ich bin der Irrlicht ,dem Volk die Gewalt,<br \/>\nverhasst f\u00fcr Euch ,wie Lebertran alt !<br \/>\nSo sei der Tochter Hand f\u00fcr Euch gef\u00e4hrlich<br \/>\nwie das lodernde Feuer und ,ihr seid entbehrlich !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas: <\/span>Ja ,Eure k\u00f6nigliche Impertinenz.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht:<\/span> K\u00fchn seid ihr, gescheiter Mann.<br \/>\nEin Schwiegersohn von hohem Rang.<br \/>\nDann werdet Euch nun des gewahr :<br \/>\nIch Irrlicht bins,den ihr begehrt,<br \/>\ndie Macht und des Besatzers Wille!<br \/>\nBleibt Ihr ganz wahr,so wie es ist<br \/>\nso bleibt der Staat und nicht vergisst.<br \/>\nUnsre Macht,die welch ihr liebt,<br \/>\ndas ist das Neue ,die verbiegt.<br \/>\nLos ist der verlorene Krieg.<br \/>\nDie Ordnung zerrbarst in Scherben.<br \/>\nIm Krieg, da geht es um die Macht,<br \/>\ndas Haben,Leben,Sterben.<br \/>\nIhr sprecht von Wahrheit absolut<br \/>\nund Richtigkeit der Philosophen.<br \/>\nDoch das ist f\u00fcr klugen nicht ,<br \/>\nes ist das Reich der Doofen.<br \/>\nDie Macht bin ich und auch das Recht.<br \/>\nDie alte Wahrheit,war von Euch.<br \/>\nDie neue, das wird unsre !<br \/>\nDu f\u00fchlst harsch Willk\u00fcr unentwegt,<br \/>\ndoch dies ist eiskalt \u00fcberlegt.<br \/>\nBist Anarchist der schwul und dumm.<br \/>\nIm Wahne,krimminell und stumm ?<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas :<\/span> Nein !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht:<\/span>Warum kehrst f\u00fcrs Publikum,<br \/>\nDu Antichrist nicht stimmig um ?<br \/>\nBist Du zu stark sind wir zu schwach !<br \/>\nMuss ich Dir wiklich aufz\u00e4hlen<br \/>\nf\u00fcr wen oder was wir Dich halten ?<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas :<\/span> Durchaus ,F\u00fcr wen oder was halten Sie mich ?<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht: <\/span>Du grenzt Dich gegen all die ab<br \/>\nDie k\u00fchn wir schnell vermuten,<br \/>\nLogisch zwar f\u00fcr jeden Mann ,<br \/>\ndoch wir ,wir sind die Guten !<br \/>\nUnd schon stehst Du alleine da<br \/>\nund sprichst wie unser Hetz&#8217;, f\u00fcrwahr !<br \/>\nDein Ehr macht Zabajonen<br \/>\naus allen Battailonen.<br \/>\nS&#8217;ist hetzen und \u00e4tzen !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Ja ,Eure k\u00f6nigliche Inkontinenz !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht:<\/span> Die andern sind schon lange fort.<br \/>\nIm Chaos muss verk\u00fcmmern,dort,<br \/>\nisoliert von unsren Welten<br \/>\nDein Helden Kopf und Heldenwerk,<br \/>\ngetrennt vom Rumpf und andren Kelten.<br \/>\nDein Tat mit blankem Hohn gesch\u00e4tzt ,<br \/>\ndein Freundeskreis sogleich vergr\u00e4tzt.<br \/>\nDein Ehr und Werk neu zugeteilt<br \/>\nAuf dass ihr lobet Obrigkeit !<br \/>\nNeue Ordung machen wir ,<br \/>\nmit unsren eignen Helden !<br \/>\nIst Begabung Stellung ,Geld,<br \/>\nsonst niemand aus dem Rahmen f\u00e4llt<br \/>\nund nicht der Staat zuviel vergisst ,<br \/>\ndann nur kanns bleiben,<br \/>\nwie es ist ,<br \/>\nweil stets der reiche Mann,<br \/>\ndoch ohnehin am besten kann<br \/>\nDer Aff&#8217; der kriegts aufs Maul<br \/>\nobwohl, in seinem Sinn. nicht faul.<br \/>\nRichtig ist ,was unsern n\u00fctzt ,<br \/>\nGesund ist,wer ganz brav sich f\u00fcgt,<br \/>\nElit\u2019 ist wer uns Alles glaubt,<br \/>\nBefreit wer gestern stets beraubt.<br \/>\nKlug ,wer weiss und isst und schweigt.<br \/>\nNur Gemeiner l\u00e4sst sich brav erziehen,<br \/>\nweil er\u2019s nicht besser weiss ,im Sinn.<br \/>\nSo sag die Wahrheit uns ,nicht ihm,<br \/>\nauf dass wir Euch erkennen<br \/>\nDie Guillotine ist unser Freund<br \/>\nund wird Euch sorgsam trennen.<br \/>\nVerr\u00e4ter t\u00f6ten wir auf lange Zeit.<br \/>\nIst Verrat nicht ausl\u00f6schbar<br \/>\nwird Leben langsam ,tr\u00e4g z\u00e4h und rar.<br \/>\nAuf zwei Jahrzehnt sorgsam geplant,<br \/>\nKeiner Zusammenhang mehr ahnt.<br \/>\nSchon tot man ist ,dochs niemand weiss.<br \/>\nDie Macht braucht keinen Widerstand,<br \/>\nund Wahrheit ,die ist relativ.<br \/>\nSind doch Euer bester Freund ,<br \/>\nihr seid noch recht naiv.<br \/>\nDemut schuld gebeugt der Macht ,<br \/>\nsonst musst Du endlich brechen.<br \/>\nDu bist der Geist der nie zerrbricht<br \/>\nund stets die echte Wahrheit spricht ?<br \/>\nSo wirst Du endlich sterben !<br \/>\nDenn neue Wahrheit sagen wir.<br \/>\nDu wirst es nicht verderben.<br \/>\nDann bist du nur noch sch\u00e4dlich hier.<br \/>\nAn H\u00e4nd und F\u00fcss bist nun gel\u00e4hmt.<br \/>\nGib auf Du junger Hengst,gez\u00e4hmt .<br \/>\nEntscheid Dich z\u00fcgelloser Mann ,<br \/>\nergreif die Chance beim Schopfe.<br \/>\nsei klar dass unser Held es kann,<br \/>\nDie Warheit ist auf dem Kopfe !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas: <\/span>So lauft denn auf den H\u00e4nden !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie: In Deinen Augen seh&#8217; ich nur Ehre (Veritas zu Orchidee etwas entfernt singend)<\/span><\/p>\n<p>\/\/: In Deinen Augen seh&#8217; ich nur Ehre<br \/>\nzwei wird eins<br \/>\nDu bists ,die ich sosehr begehr<br \/>\nIn Deinen Augen seh&#8217; ich nur Feuer<br \/>\nW\u00e4rmet mich<br \/>\nEuch treu ich verehre<br \/>\nRosen und Seide<br \/>\nsei Euer Kleide<br \/>\nLieb und teuer<br \/>\nseid ihr mir im Leben als Weibe<br \/>\nSch\u00f6nheit des Lebens<br \/>\nAnmut des Gebens<br \/>\n\/\/: Hell sei das Herz<br \/>\naber dunkel die Nacht :\/\/:\/\/<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht:<\/span> So h\u00f6ret das Urteil der Macht:<br \/>\nErkl\u00e4ret ihm die Farben !<br \/>\nBlau wird gelb, und rot wird gr\u00fcn,<br \/>\nschwarz wird lila anzusehn.<br \/>\nSchert ihm den Kopf nach unserer Art,<br \/>\nganz kurz bis unters Kinn,ganz hart<br \/>\nund wird es so nicht akzeptiert<br \/>\nso wird er ewig darben !<br \/>\nDie Tochter ,die werd ich erziehn ,<br \/>\ndurch geile Tat mit s\u00fcssem Manne.<br \/>\nEr wirds uns zeigen ,dass er\u2019s kann,<br \/>\nS&#8217;ist was ich verlange !.<br \/>\nSperret ihn in eine Zell,<br \/>\nmit M\u00e4nnlein und mit Broten<br \/>\nW\u00e4hlet nun der stolze Mann,<br \/>\nden S\u00fcssen oder die Toten.<br \/>\nF\u00fcgt ihm forsche Fugen.<br \/>\nEr w\u00e4hlet bald die Klugen<br \/>\nDie W\u00e4scherin sei seine Braut<br \/>\nund wenn ihr ihn dazu verhaut<br \/>\nDie Welt wird auf den Kopf gestellt,<br \/>\ndas Urteil spiegelnd ist gef\u00e4llt.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Die W\u00e4scherin sei meine Braut,<br \/>\ndie hat mir nicht das rechte Kraut&#8230;<br \/>\nDem Manne sei ich Untertan,<br \/>\nals Liebesknecht zu Gange ?<br \/>\nDie Lieb\u2019 f\u00fcr Eure Tochter ist,<br \/>\ndie hat da keine Stange.<br \/>\nEs tut mir Leid,das kann ich nicht,<br \/>\nverh\u00f6hnt in seinem Hintern<br \/>\nLasst uns kurz nun zusammen fassen,<br \/>\nWas kaum ich will begreifen :<br \/>\nDer ganze Plan ,<br \/>\nvon Euch gelassen,<br \/>\ns&#8217;ist Verarschen<br \/>\nund Bescheissen.<\/p>\n<p>( Irrlicht wendet sich unter vier Augen an seine Tochter )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht:<\/span> Orchidee, Du willst &#8216;nen homo Mann er lebet mit &#8216;nem Knechte.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Orchidee:<\/span> Wo und wann ?<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht <\/span>:In Nummernzell&#8217;,der Spechte.<br \/>\nEntscheid Dich Tochter hurtig dann.<br \/>\nDu bist doch meine Echte ?<br \/>\nNur dass er Kinder huren kann.<br \/>\nBist nicht gebaut f\u00fcr seinen Zweck .<br \/>\nKind ich liebe Dich : Gefahr!<br \/>\nDrumm ich&#8217;s f\u00fcr Dich entdeck.<br \/>\nS&#8217;ist Dein Freund der Justinian,<br \/>\nEr selbst zeiget die Wahrheit an.<br \/>\nDer Bigamist hat Ehefrau<br \/>\nund will sie auch begehren schau &#8230;!<br \/>\nOrchidee: Kein Wort der Wahrheit aus dem Schlund<br \/>\nIntrigen sind der wahre Grund<br \/>\nBin schwanger,will was wir hoffen.<br \/>\nIrrlicht, bist mir zum kotzen !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : Die Liebe ist mein ( Orchidee zu Veritas etwas enfernt singend <\/span><\/p>\n<p>\/\/:Die Liebe ist mein<\/p>\n<p>Will treu Weibchen sein<br \/>\nDich Liebsten gar herzlich will umgarnen<br \/>\nDie Liebe sei Dein<br \/>\nGrad so soll es sein<br \/>\nWill edle Empfindung nicht mehr tarnen<br \/>\nDenn Mann und Frau gesellt sich immer<br \/>\nDies ist Brauch f\u00fcr Frauenzimmer<br \/>\nDie Natur hat uns erg\u00e4nzt f\u00fcrs Leben<br \/>\nIch will mit Dir Familie haben<br \/>\nWill Dir tausend K\u00fcsse sagen<br \/>\nTreu und innig Liebe wagen Schweben<br \/>\nJa,Ja will Dir das Deine geben<br \/>\nganz wahr an Deiner Seite leben<br \/>\nJahr f\u00fcr Jahr zur Seite stehen<br \/>\nwill kurz mit Dir durchs Leben gehen :\/\/<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht:<\/span> So ist sie zu verstossen !<br \/>\nDie Tochter aus dem Aug gebrannt,<br \/>\nverbannt und fort vertrieben !<br \/>\nArmut und Besiegtenrecht,<br \/>\ndas muss die Tochter lieben.<br \/>\nGleich Verschw\u00f6rer&#8217;s Schoos<br \/>\nsei nun der falschen Tochter Los<br \/>\nDie Tochter ist mir heut gestorben.<br \/>\nTrauer ,die beginnt ab morgen.<br \/>\nSo sei es und so wird&#8217;s geschehen.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas:<\/span> Halt Ein !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie: Mea Culpa \/ Veritas<\/span><\/p>\n<p>\/\/: \/\/: Mea culpa Mea culpa<br \/>\nInnige Liebe<br \/>\nFluch k\u00fchner Triebe<br \/>\nOrchidee ist rein<br \/>\nIhr Tochter allein<br \/>\nVaters Stolz zur Ehr<br \/>\nPein ist ihr nicht fair<br \/>\nMeine Schuld wiegt schwer<br \/>\nLieb&#8217; sie sehr :\/\/<\/p>\n<p>\/\/:Opfer der Natur will sagen<br \/>\nS&#8217;war mein Liebesschwur,<br \/>\nwill sagen<br \/>\nSie trifft keine Schuld,<br \/>\nhabt ihr doch Geduld,<br \/>\nbitte qu\u00e4let sie<br \/>\nnicht mehr :\/\/ :\/\/<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht :<\/span> Gesagt getan,so bleibt es stehn ,<br \/>\ndie Tochter wollt mich t\u00f6ten gehn !<br \/>\nDer Nebel ist nun aufgeklart,<br \/>\ndie Wahrheit somit ist bewahrt<br \/>\nSapiens : Oh Hoheit nein !<br \/>\nDas Attentat, nur zweier Liebe war ,welch Pein.<br \/>\nWenngleich Veritas Freiheit denkt,<br \/>\nihn grad nur tiefe Liebe lenkt.<br \/>\nDer Assasinen war&#8217;n nur zwei.<br \/>\nMorden s&#8217;ist ihnen einerlei.<br \/>\nZur Liebe hat man sich geeint.<br \/>\nVersucht hat man die Triebe.<br \/>\nSicher ist : Ihr Tochter weint ,<br \/>\newiglich aus Liebe<br \/>\nverschworen hat sich wenig nur.<br \/>\nSo seid dem edlen Liebes Paar ,<br \/>\ngerecht wies unter Menschen war.<br \/>\nIrrlicht: Nein,ich bleibe stur!<br \/>\nIch, ein lustig Hampelmann ,<br \/>\nbeherrscht vor allem Volke ?<br \/>\nEin Mann sei&#8217; Weib, den Tr\u00e4nen nah,<br \/>\nsein Wort gleich einer Wolke ?<br \/>\nMein Wort,das hat Gesetzeskraft,<br \/>\ngesprochen in die Runde!<br \/>\nIch bin im Kern Besatzers Macht.<br \/>\nEs kann nicht sein, dass einer lacht.<br \/>\nGesagt getan,so bleibt es stehn,.<br \/>\nIch werd&#8217; Euch niemehr wieder sehn.<\/p>\n<p>(Revolte der Aufgebrachte Volksmenge)<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Redner 1:<\/span> Die Liebe ist es Menschen Freund !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Redner 2:<\/span> Hinfort mit dem Tyrannen !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Redner 3.<\/span> Revolte ist das Wort der Tat.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Redner 4: <\/span>Die Waffen zu den Mannen.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Redner 5: <\/span>Sperrt Ihn ein, wie er das Paar<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Redner 5: <\/span>Und tut Ihn gleich verbannen.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Redner 6: <\/span>In den Kerker Missetat<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Redner 7: <\/span>Am Pflug als Ross einspannen !<\/p>\n<p>( Revolution\u00e4res Gefangensetzen des Irrlicht durch das Volk vom Chor abgef\u00fchrt im Karren )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : So lasst uns frei Chor \/ Volk <\/span><\/p>\n<p>\/\/:So lasst uns frei grosser Don<br \/>\nSo lasst uns frei Du grosser Don<br \/>\nwir Menschen hoffen der Teufel werd Euch hoh-o-o-len<br \/>\nSo lass uns frei grosser Don<br \/>\nSo lasst uns frei Du grosser Don<br \/>\ndie Geisel war bei gegeisselten Millionen<br \/>\nIhr seid im Unrecht seht es ein :<br \/>\nDie Freiheit habt gestohlen<br \/>\nWir nicht die Tochter Dein<br \/>\nM\u00fcssen wir Dich versohlen<br \/>\nSchluss mit der H\u00f6llen Pein.<br \/>\nDas Werk Satan erwart&#8217; Euch dann ! :\/\/<\/p>\n<p>( Neue Szene : Tot des Herrschers Sol im fernen Besatzerland. Herold kommt gelaufen )<\/p>\n<p>Dienender Herold: Kaiser Sol ist tot !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : Sol ist tot \/ Hofstaat Sol Chor<\/span><\/p>\n<p>\/\/: Sol ist tot ,<br \/>\nSol ist tot<br \/>\nherrschend ist er heut nacht entschlafen<br \/>\nSol ist tot,<br \/>\nSol ist tot<br \/>\nenfernt vom Trohn wo wir ihn trafen<br \/>\nSol ist tot<br \/>\nSol ist tot<br \/>\nSein Sohn soll dem K\u00f6nig gleich leben<br \/>\nniemals wird er&#8217;s sein<br \/>\nKann nur anders sein<br \/>\nVivat K\u00f6nigs Sohn Rasch auf den Trohn<br \/>\nMannes Kraft Lohn in Trauer weint<br \/>\nder Staat geeint. :\/\/<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Sols Premierminister :<\/span> Kaiser Sol ist tot<br \/>\nWelch Ungl\u00fcck bei Hofe des edlen Architekten vom Marmornen Land !<br \/>\nNiemals mehr wird\u2019s sein wies war .<br \/>\nDer Kurz Bericht scheint sonderbar:<br \/>\nS&#8217;ist in Alabaster Krieg,<br \/>\nIrrlicht vom Volk festgesetzt<br \/>\nverlor den heilgen Sieg.<br \/>\nGemacht hat dies der Veritas<br \/>\nein edler Musenmann mit Hass<br \/>\nOrchidee ,die Liebste Dein<br \/>\nwill nur Veritas&#8217;s Verlobte sein.<br \/>\nSohn des Sol ,Almondo<br \/>\nganz Kopflos sind wir nun<br \/>\nzu dumm um selbst zu handeln.<br \/>\nOh neuer F\u00fcrst sprich zu uns.<br \/>\nUnd gebt uns neue Richtung.<br \/>\nVivat dem Sohn des Sol.<br \/>\nVivat dem neuen Kaiser im Marmornen Land<br \/>\nVivat !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Hof:<\/span> Vivat !<br \/>\nAlmondo : Marmor L\u00e4ndler,<br \/>\nIch bin Eure neue Macht !<br \/>\nErf\u00fcllt mir was ich bitt,<br \/>\ndenn zum Befehlen s&#8217;ist zuviel :<br \/>\nFrieden ist nicht der Eroberung Werk.<br \/>\nDie Frucht des Sieges,<br \/>\nist die Furcht vor Rache<br \/>\nUnrecht gebiert Unrecht,<br \/>\nVerbrechen das Verbrechen<br \/>\nund Krieg gebiert Krieg.<br \/>\nMan gebe den Unterworfenen zu Alabaster<br \/>\ndie Freiheit in gleichen Rechten und Autonomie<br \/>\nK\u00f6nigstochter Orchidee,<br \/>\nder Sch\u00f6nen,mir versprochen<br \/>\nwill durch Zwang nicht imponieren.<br \/>\nMuss ein andres Frauchen finden.<br \/>\nDenn ein Monstrum ,<br \/>\nnein,das bin ich nicht.<br \/>\nDer Irrlicht ,der sei abgesetzt,<br \/>\ndie Tochter,sei im Willen frei !<br \/>\nIhr Musenmann mag uns die Freiheit lehren,<br \/>\nund uns zu Freundschaft kultivieren<br \/>\nund zu gerechtem Frieden !<br \/>\nSols Premierminister: Patrioten,mehret die Toten !<br \/>\nDem roten Hydranten Behinderten Rente<br \/>\nzu Wasser ,<br \/>\nzu Lande<br \/>\nund in der Luft ,<br \/>\nnur des Bismarks Alimente.<br \/>\nMit Dir sei der Tod , Kaiser der Verr\u00e4ter !<\/p>\n<p>( Der Premierminister wird abgef\u00fchrt, neue Szene zu Alabaster beim Volke Hofe )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Herold des Volkes :<\/span> Sol ist tot , Irrlicht ist abgesetzt,<br \/>\nAlmondo gibt uns frei ,in Gleichheit !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Stimmen des Volkes :<\/span> Veritas sei unser K\u00f6nig<br \/>\nVeritas,Veritas&#8230;Veritas !<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Veritas : <\/span>Meine Br\u00fcder&#8230;<br \/>\nWir sind frei und sehen im Licht.<br \/>\nGebet den T\u00e4tern gerechtes Gericht,<br \/>\ndenn Kleinmut macht die Gefahr,nicht das Wilde<br \/>\nSetzet auch Eurer Macht Schranken<br \/>\nmit neuen Gesetzen aus Vernunft und Milde.<br \/>\nVers\u00f6hnend Gesunde mit Kranken<br \/>\nDer K\u00f6nig, sei stets durch Wahlen bestimmt<br \/>\nUnd ihr sollt entscheiden ,<br \/>\nwer sie gewinnt.<br \/>\nMacht ist an sich gef\u00e4hrlich.<br \/>\nMacht einen jeden begehrlich.<br \/>\nDas Menschenrecht verteidigt stur<br \/>\nWahlen sind der Macht Korrektur.<br \/>\nUnd mich lasst nun ,so weiss wie Schnee<br \/>\nzu meiner Bl\u00fct&#8217; ,der Orchidee !<\/p>\n<p>( Hochzeitsszene Veritas Orchidee Irrlichtsgefolge Volk )<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : Von der Liebe Feuer trunken (Alle)<\/span><\/p>\n<p>\/\/: Von der Liebe Feuer trunken<br \/>\nStimmet in die Freude ein<br \/>\nLiebeslust und Leid zu teilen<br \/>\nSoll nun ihre Zukunft sein<br \/>\nVon der Liebe Feuer trunken<br \/>\nHuldigt ihr dem Liebesschwur<br \/>\nMond und Sonne sich erkl\u00e4ren<br \/>\nEins im Bund mit der Natur<br \/>\nTageszeit und Nacht zu ehren<br \/>\nWird ihr Gl\u00fcck und Einklang sein<br \/>\nLicht und Schatten<br \/>\nsich verm\u00e4hlen<br \/>\nwilligt in die Ehe ein.:\/\/<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : Bin so angezogen ( Pizzicatoarie der Orchidee )<\/span><\/p>\n<p>\/\/: Bin so angezogen,<br \/>\nwill Dich immer loben<br \/>\nkann mich nicht<br \/>\nDeiner Liebe wehren.<br \/>\nWill bei Dir verweilen<br \/>\nund stets zu Dir eilen<br \/>\nund k\u00fchn Z\u00e4rtlichkeit<br \/>\nbegehren<br \/>\nWill Familie haben<br \/>\nund Dir alles sagen<br \/>\nMarionett&#8217;<br \/>\nweiblicher Gef\u00fchle<br \/>\nWill mich anvertrauen,<br \/>\nDeine Augen schauen<br \/>\nund besch\u00fctzt<br \/>\nmein Leben teilen<br \/>\nBin mit Dir zusammen,<br \/>\nbin von Lieb&#8217;gefangen<br \/>\nwill Dich frei verehren<br \/>\nund begehren<br \/>\nWie gelenkt von Sternen,<br \/>\nvon den Nah&#8217;n und Fernen,<br \/>\nm\u00f6cht mich Dich liebkosend<br \/>\nfrei verm\u00e4hlen<br \/>\nmit Dir :\/\/<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Irrlicht:<\/span> So sei es nun , mein neuer Sohn !<br \/>\nDie Tochter hast genommen.<br \/>\nIhr gehst jetzt besser Du voran<br \/>\nund Enkel werden kommen.<br \/>\nUnd kannst Du sogar Orchideen regieren,<br \/>\nso will ich Euch dazu als Dank<br \/>\ndas alte Alabaster Szepter froh spendieren.<br \/>\nDie neuen Untertanen Dein ,<br \/>\nsolln wahr nach Freiheit leben.<br \/>\nDen Frieden hat das Gl\u00fcck erdacht,<br \/>\nGerechtigkeit als Saat gebracht !<br \/>\nSapiens: So ist nun Alles Wohlgefallen<br \/>\nund Alle sind zufrieden.<br \/>\nDie Lieb&#8217; ist die gr\u00f6sste Macht auf Erden<br \/>\nund sie wir ewig siegen !<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Arie : In die H\u00f6he streben wir ( Alle)<\/span><\/p>\n<p>\/\/:\/\/: In die H\u00f6he streben wir<br \/>\ndem Tod entfliehn zum Leben hin :\/\/<br \/>\nDem Volke sei ein guter K\u00f6nig,<br \/>\ndem kleinen Manne Untertan,<br \/>\nund folgen Deiner Ansicht wenig,<br \/>\nso handle nicht aus grimmig Gram.<br \/>\nErkl\u00e4ret was soll \u00fcberzeugen ,<br \/>\nverehret was wir sollen gut be\u00e4ugen,<br \/>\noh edler Herr,<br \/>\nf\u00fchrt gleich zu allen Leuten<br \/>\ndas Volk in die H\u00f6h :\/\/<\/p>\n<p>( Neue Szene \/ Zeitsprung : Gealterter Diktator Veritas vor seinem Volk vom Schloss Balkone aus )<\/p>\n<p>Veritas: Ihr seid ich, mein liebes Volk ,<br \/>\ndenn ich &#8230;bin doch Euer Veritas !<br \/>\nGut habt ihr einst revoltiert.<br \/>\n&#8216;Nen Teufel einfach abserviert.<br \/>\nDann gabt mir absolute Macht ,<br \/>\nwies der Teufel selbst erdacht.<br \/>\nDer Fehler lag ja nicht bei mir.<br \/>\nBin blos nicht heilig,sondern Stier.<br \/>\nUnd Gesetz bin einfach ich.<br \/>\nParlamente sind doch widerlich.<br \/>\nSchon zwei Jahrzehnt&#8217; bin Euer Gott.<br \/>\nNur schufften spart Euch das Schaffot.<br \/>\nDenn Reichtum ist sehr angenehm.<br \/>\nHelden kann nicht mehr verstehn.<br \/>\nMehrt brav Geld in meinem S\u00e4ckel.<br \/>\nGeld ist doch des Lebens Zweckel.<br \/>\nWenngleich das Blut im Herz gefriert,<br \/>\nauf dass mich Armut niemals mehr geniert,<br \/>\nwie fr\u00fcher so g\u00e4nzlich inkorrupt,<br \/>\nwo ich hab k\u00e4uflich Mensch bespuckt.<br \/>\nVielleicht sollt ich das Geld verteiln.<br \/>\nDoch ihr Volk werds&#8217; mir wohl verzeihn.<br \/>\nDenn auf Euren Wolken leben<br \/>\nist so schrecklich sch\u00f6n verwegen,<br \/>\ndass es mir gef\u00e4llt,<br \/>\nmit Eurem ganzen Geld ?<br \/>\nIhr seid doch alle Kinder aus dem meinen Blut:<br \/>\nGehts mir gut, gehts Euch gut !?<\/p>\n<p>Complete Copyright music and text Libretto by author Oliver Frederic 2013 and earlier.<\/p>\n<p>Oliver Frederic Dieck, Josef Prillerstr 21, D-86159 Augsburg, Germany, 0049170\/4746780, o-f-d@email.de , Music at \u00a0www.o-f-d.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ouvert\u00fcre &#8211; 30 neue Arien \/ Demofassung August 2013 tonal in Deutsch ) \u00a0 \u00a0Music \u00a0at www.O-F-D.de or www.OliverFredericDieck.de 0. Veritas Ouverture 1.Akt : Das Leben 01. Dolce Amore\/Terzett der W\u00e4scherinen und M\u00e4nner 02. Leben will leben\/Veritas W\u00e4scherinnen und M\u00e4nner &hellip; <a href=\"https:\/\/www.oliver-frederic-dieck.com\/complete-this-sciences-and-arts-portal-2020\/2015\/03\/17\/veritas-fix-libretto-of-1-tonal-opera-composed-and-written-oliver-frederic-dieck\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"aioseo_notices":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.oliver-frederic-dieck.com\/complete-this-sciences-and-arts-portal-2020\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.oliver-frederic-dieck.com\/complete-this-sciences-and-arts-portal-2020\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.oliver-frederic-dieck.com\/complete-this-sciences-and-arts-portal-2020\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oliver-frederic-dieck.com\/complete-this-sciences-and-arts-portal-2020\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oliver-frederic-dieck.com\/complete-this-sciences-and-arts-portal-2020\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.oliver-frederic-dieck.com\/complete-this-sciences-and-arts-portal-2020\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.oliver-frederic-dieck.com\/complete-this-sciences-and-arts-portal-2020\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oliver-frederic-dieck.com\/complete-this-sciences-and-arts-portal-2020\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oliver-frederic-dieck.com\/complete-this-sciences-and-arts-portal-2020\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}