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VERITAS - Opera by O.F.D - 30 Airs / Arien ( Complete Final Demo 2013 - 3 hours ) Opera Veritas began in Strasbourg France living in the Rue Brule in birth house of General Kellermann ( French Revolution ) at Opera bas Rhin,first address of Arte TV and La Mairie former townhall now for mariages.The contact to mega voices like Veronique Millot pretty unfortunatelly marriaged,part of students orchestra Strasbourg was and maybee my adress as neighbour of opera bas Rhin was inspireing to this work.Cause militant jews " The airs ! we are jews from Frankfurt.We are sleeping here we can do this also" - quote have done a robbery on me fetching the airs like they said in 1992,ending my stay at Strasburg second capital of Europe in France at Rhine valley german border I was presenting all works to the top elite of singing on earth at least beginning in 2007 even if it was not ready as a whole.Building contacts was the only way.Now its ready.After second thieves assault who was much more effective in 2013,no honey pot first time, I added a part for mill of mankind thieves in Libretto and 3 extremly good airs to fullfill the scedule of 30 tonal airs one ouverture.I know this rubbish meanwhile.Therefore terrorist dammage is not large scale.Quality of Libretto is partly Schiller or Goethe.On the other hand entertainment a simple love story between the oponent groups.It makes laughthing but its political teaching for democracy and against dictatorship and occupators even like dullhead Trump.Text was hard work for me on that level.Weakest aspect of my work is clear but quite simple frame story probably.Im a bad liar and a bad singer.On the other hand this contains a dimension of my whole personal secret service experiance over the last 4 decades almost completelly.complete modern law state is discussed.Music is much mor easy for me and its probably best opera on earth apart from some single airs.Under this circumstances I made one opera not 2-3 late like Mozart.And quality is equivalent.Its only a one man show demo but for normal orchestra and set of top singers like those I met personally with my Cds in last decades.Almost all.As far as I know elite is waiting for real production and partition.Next time if I contact you.I know evrybody has CDs of mine....This oeuvre takes more than 3 hours in 3 acts.Threfore I will reorganise it here for you in 3 packages of one hour each. - Oliver Frederic Dieck

„Veritas“

1. klassisch tonale Oper von Oliver Frederic Dieck Ouvertüre - 30 neue Arien / Finalfassung August 2013

0. Ouverture Oper etc online Youtube www.OliverFredericDieck.de / Mp3 www.o-f-d.de 1.Akt : Das Leben

01. Dolce Amore/Terzett der Wäscherinen und Männer 02. Leben will leben/Veritas Wäscherinnen und Männer 03. Ihr Volk der ganz Gemeinen / Aas 04. Sie wird bald Dein Liebchen sein / Sol 05. Mit Leib und Seel gefangen / Almondo und Diener 06. Jetzt und alle Zeiten / Sapiens 07. Seit mehr als 100.000 Jahren / Veritas 08. Liebe ist die Macht die mich trägt / Veritas Justinian Orchidee 09. Bin keine Liebelei / Orchidee 10. Dich zu lieben ist mir Wonne (Colibriarie) /Orchidee 11. Triumpfmarsch des Irrlicht 12. So lasst sie frei / Irrlicht und Gefolge Chor 13. Miamor Arioso Rezitativ des Veritas 14. Mit Dir zu leben / Veritas 2.Akt : Die Poltik 15. Können wir froh in Freiheit leben / Orchideenarie 16. Frei zu sein / Veritas Justinian Orchidee 17. Wahr zu sein / Veritas Alle Chor 18. Freunde in diesen kühlen Tagen / Veritas 19. Leben ist hier schwere Bürde / Veritas 20. Von Diebes Hand ums selbst gebracht / Veritas 3.Akt : Die Konsequenzen 21. Hier muss ein arg Verräter lauern / Veritas 22. Ein Traum Utopia / Veritas 23. In Deinen Augen seh ich nur Ehre / Veritas 24. Die Liebe ist mein / Orchidee 25. Mea Culpa / Veritas 26. So lasst uns frei / Volk Alle 27. Sol ist tot / Premierminister mit Hofstaat chor 28. Von der Liebe Feuer trunken / Alle 29. Bin so angezogen (Pizzicatoarie der Orchidee) 30. In die Höhe streben wir Unisono Chor alle


ALLGEMEINE BÜHNENANWEISUNG: Das Bühnenbild sei allgemein reduziert zeitlos auf edle Formen und verschiedene einheitliche Farben ohne Stilbruch,durch Beleuchtungsefekte unterstützt ,die Toga der Herschenden in verschiednen Farben angedeutet.Bühne,Personen sein mit symbolischen Accesoires gestaltet Das Publikum ist in dieser demokratischen Oper seine Meinung per Akklamationen so kundzutun dass weder die Verständlichkeit des Textes behindert noch die Musik gestört wird.In diesem Rahmen sei das Publikum mit seinen Meinungs Bekundungen jedoch ausdrücklich Teil des Geschehens. Dies ist dem Publikum vor der Aufführung mitzuteilen.

0.Ouverture

1.Akt: Das Leben

( Rückblende per Beleuchtung auf offener Bühne im Tagtraume des Veritas der schon vor Aas dem er nun zuhörn soll im Auditorium steht.Sing en der Wäscherinnen bei traditioneller Wascharbeit. Lachen und Leben im friedlich unbeschwerten Alabasterstaat. Man geniesst das Leben.Heiterkeit im Traume vor unsanftem Erwachen ) Veritas: Ach ja...! ( seufzend ) Wäscherin 1 : Habt ihr schon gehört Heut Nacht ist Weizenfest. Der Veritas hat mich betört. Er führt mich aus so wird es sein er wird zweisam glücklich mein. 1) Arie : Dolce Amore / Terzett der Wäscherinnen //: Dolce Amore Frucht süssester Triebe Herzen an Herzen im Takte der Liebe Dolce Amore das Schönste der Lebens Kunst macht uns Kinder und Würde nicht minder Freiheit der Sinne Forschende Freude Friedvolle Treue in Harmonie Liebe ist ewig Leben bewegt sich Freut Euch den Tag::// ( Freut Euch die Nacht ) Wäscherin 2 : Baum der Erkenntnis machts Weiber'Verhängnis Wäscherin 1 : Ich glaub das soll so sein ! Auf Händen trägts mich zu ihm heim Wäscherin 3 : Sie meint ,Du kriegst bald ein Kind ! Wäscherin 1 : Hmm... Wäscherin 4 : Wieso, wenn beide seelig sind ? Ist er nicht ein stattlich Mann ? Wie Vater so der Sohne dann ! Galant und stark und gar nicht dumm Nach ihm schaun sich die Frauen um. Ein Dichter und ein Musikus zärtlich ist und lieben muss Die Frau mit ihren Reizen braucht doch nicht zu geizen. Solch Mann verliert dann den Verstand und bittet emsig um die Hand Sorglos leicht so Leben ist, das Liebespaar die Erd vergisst. Mann und Frau vorherbestimmt, im Idyll vollendet sind. Ob Du ihn gewinnst wirst sehn. Wer Fische will ,muss angeln gehen. Wäscherin 1: Ich wünsch in Lieb,ihn mir so sehr.. . Die Ernt' am Hof war reich wie nie. Allein ist mir die Welt zu schwer Ein Mann wie der mehrt auch das Vieh ! Bet dass ich grad Veritas gehör ! Wäscherin 2 : Oh eitel Alabasterland , die Liebe trübet den Verstand Das Glück küsst Deine Hand ! Wäscherin 1: Ach da ist er ja,mein Veritas ! Arie : Leben will leben / Veritas und der Wäsch erinnen sowie ihrer Männer //: Das Leben will leben will paaren sich bleibt nicht allein will sich entfalten der Freiheit sich weihn Das Leben macht Leben will ganz unbeschwert glücklich sein langsam vergehen, im Strome der Zeit so ist es eben Forschet das Leben Sprenget die Ketten Mut wird Euch retten lebt uns Leben vor Seid Fisch im Wasser meidet die Hasser höhnet die Gaffer so ist die Natur :// ( Justinian rüttelt heftig an dem den Mund zum Küssen spitzenden Veritas und holt ihn auf den Boden der Tatsachen zurück ) Justinian: Freund Veritas träum nicht wies war Aas, Polier höhnt am Altar. Vorhanden musst Du sein zum Schein. Sonst schlachtet er uns wie ein Schwein. Veritas :. Ach... der Aas spricht ! ( Der Polier Aas des von Irrlicht besetzten Stadtstaates Alabaster spricht tags im auf Grund Formen reduziert angedeuteteten Steinbruch zu den jubelnden Frohn Arbeitern Offensichtlich bestellte Klaqueure gehen mit dem Regenten aus dem Volk ab bevor der Vorhang fällt ) Polier Aas: Ihr Alabastervolk, wie Sklaven mir ganz Untertan, seid frei ! Volk: Freeei ! Polier Aas:Die Steuerlast ist eben. Denn ihr habt alle noch genug, zum Essen und zum Leben. Nur wer richtig Arbeit kann, macht Heu und braucht kaum Moos. Ich ,Polier des Irrlicht Aas, bin nur aus des Besatzers Schoos, doch bring ich gern den himmlisch Frieden. Aufdass ihr niemals aufbegehrt im Leben Denn Arbeit, das ist Euer Los, so hat der Krieg entschieden. Des Krieges Chaos war zu wild, Ordnung ist nun Euer Frohn. Frei mehr Alabaster haun , Freiheit mehr als genug. Niemand wird Euch drann hindern. Und will mich auch bedanken bei Gesunden und den Kranken: Heut abend dürft ihr Freiwein tanken Volk: Freeei ! Arie : Oh Ihr Volk der ganz Gemeinen /Aas //: Oh ihr Volk der ganz Gemeinen Arbeits Frohn muss Euch einen Eure Lebens Härte Mehret unsere Werte Machet uns den Necktar saugen Geniesset heut die Trauben könnet es mir ruhig glauben Wer will Ziegen melken soll das Gras nicht welken Massieret den Bauch der Kälber Bin der Folter Henker zwar nicht grosser Denker Arbeits Lenker blos Muss Euch überwinden quälen brechen schinden denn nur's Werk ist Lohn Ehre unsrem Handwerk : Dank statt Lohn ! :// Veritas: Also,ehrlich iss'er,ein Mann von Handwerks Ehre ! ( Neue Szene : Im Schloss des Kaisers Sol zum besetzenden Staat Marmor Land ) Sol : Sohn Almondo, Sol bin ich,ein greiser Mann, der bald vergeht. Alabasters Besatzer Irrlicht ist mir treue Stütze. Sein Tochter wird ihm ähnlich sein, doch Orchidee ist doch hübscher. Er kommt jetzt zum Rapport, bringt sie gleich mit. Arie: Sie wird bald Dein Liebchen sein / Sol //: Sie wird bald Dein Liebchen sein und möcht Dir gefallen Schenkt Dir auch ein Töchterlein 'nen Trohnfolger allen Für den Staate Eine Gabe Macht wächst aus Allianzen Ehen sind ganz gut im Ganzen Sohn willige ein Diese Frau wird dein unser aller Glück und Segen sein :// Herold : König Irrlicht unser treuer Vasall zu Alabaster mit Gefolge meldet sich zum Rapport Sol : Irrlicht ,lasst Euch umarmen ! Kurz , Offener Aufruhr in Alabaster ! Besatzer sprich ,was rumort in Deiner Provinz ! Irrlicht : Nun Alabaster hauen durch das Volk und der Transport nach Eurem Marmor Land kostet ein paar Leben, hin und wieder, zugegeben Wo Schiefer gebrochen , zerrbrechen eben auch Glieder. 50 Mann letzte Woch.... S'wird sich nicht verschlimmern doch Alabaster kann sich noch erinnern, was früher wohl die Freiheit war. Ganz allein drinn liegt Gefahr. Der eine oder andere im Steinbruch hatte wohl seine Freizeit ganz anders geplant. Kein Grund zur Besorgnis.: Statt herumlungern dürfen sie jetzt arbeiten, um nicht zu verhungern. Sie werden gewiss alls vergessen ,im Wahn. Bald ists der Bevölkerung ne Kur ! Sol: Sehr gut Irrlicht,das nenn ich Besatzer ! Sorge für Ruhe und Ordnung nach unserer Facon. Mach reiche Beute und Dein Lohn wird reichlich sein ! Und dies ist Orchidee die Tochter Dein ? ( Sie zeigt sich mit Hofknicks) Welch hübsches Ding ! Mein Sohn Almondo......ist auch grad da... Irrlicht ,schon gesehen ,im Park ? Der neue Brunn' aus Gold speit in Austern Kaviar ! ( gehn beide beschwingt zuversichtlich ab ) Almondo: Ihr seid Fräulein Orchidee ? Orchidee: Rein vegetarisch, solang ich denken kann, war nie wer anders... Almondo: Dann habt ihr wohl keine Dornen ? Orchidee. Bislang nicht,warum? Sollte ich ? Almondo: Nein nein,gewiss,so zart... Arie: Mit Leib und Seel gefangen / Almondo //:Mit Leib und Seel gefangen von deines Herzens Hand nun hoff ich es sei gelungen will knüpfen ein ewig Band Die Lieb kann ich nicht bannen nicht fliehen milde Macht Ich litt ,hätt ich Dich umschlungen, so gern in zärtlicher Wacht. Will edler Lust vertrauen und selig zu Dir stehn werd emsig Nestchen bauen will treu Dir ein Ehemann sein :// will treu Dir ein Ehemann sein Orchidee: Weiss nicht recht,so spät, jetzt sollt ich glaub ich wirklich gehen. Almondo: Auf Wiedersehn,ihr Hübsche ! ( Sol und Irrlicht nebst Hofstaat erscheinen wieder Orchidee sehr gelegen. Man reist mit Gefolge und Pferdegespann im Mondlicht ab ) Irrlicht : Sol ,auf bald ! (Neue Szene : Der junge Freiheitsheld Veritas erklärt im Vollmondschein dem Freunde Justinian seine Gedankenwelt.Man sitzt zu zweien beim versprochenen Freiwein an zentralen Tisch vor zeitlos stilisierter Taverne am Stadtplatz des Saates Alabaster ) Justinian: Mir scheint der Wein will Dir nicht schmecken ?! Veritas:Der Duft der Freiheit ist’s wonachs mich dürstet ! Der vollen Pracht, die man das Leben nennt, will ich gehorchen. Der Menchen Musikus und weiser Rat und nicht die Furcht der alten Opfer sein ! Rache schwör ich denen, dies nach Rache dürstet und neidvoll zu zerrstören trachten , was sie selbst nicht vermögen. Die Wurzeln sind’s, die sie verfolgen und ihre Macht ist’s die sie fürchten. Der Duft der Wahrheit ist’s wonachs mich hungert ! Es ist ein elender Gestank den Philosophen zu verschmähen, das Denken zu veröden, die Oper zu verleugnen, den Komponisten zu entehren . Des Besatzers Kunst verlangt die neue Zeit, die ganz dem Freund Besatzer gleicht. Die fremde Macht würd’s unterhölen das beste Gute fortzuschreiben. Was dort nicht ist kann hier nicht sein, denn Irrlicht , herrscht ja forsch voran. Doch Dummheit mag nur Dummer lernen und parrieren ist dem Offizier. Drum ist’s mir nach 'ner weiseren Zeit. Justinian: Er sprach wohl vom Kriege, wo das Denken und des Künstlers Stimme ward so arg missbraucht… Sapiens: Des Philosophen Geisteskraft, ist was gerechten Frieden schafft. Es war ein allzu harter Krieg. S’ist viel Ungemach geschehen. Das Blut noch aus dem Boden quillt, wo man darüber schreitet. Es tränkt ganz rot, Alles das, was sacht darüber gleitet. Die Kunst des eignen Volks ist drum, ganz rot in fremdem Blut gewirkt. Elit’ ist nun Besatzerfreund und seinem Ego ähnlich. Justinian: Und wer nämlich mit H schreibt ist …. Sapiens : Schweigt still,s’ist ernst ! Man ehrt die Toten allendhalben. So woll'n auch wir es halten und verzeihen. Der alte Weizen nun die Spreu, um des Besatzers Willen, auf dass wir uns aufs Neu vertragen. Veritas: Dein Wort ist wahr. Doch Kunst und freie Wissenschaft ist grad jener Unterschied, ders Ego überhöht, über alle andern Affen. Die Kunst an sich wollt Ihr verraten, sei Wissenschaft für Bürokraten ? Sapiens: Mag sein,doch nicht für alle Zeit, doch nur bis wir den Frieden lernten und das Blut endlich versickert. Der Sieger weiss, er muss den neuen Freund stets fürchten, auf das sein Frieden bleibt. Veritas: Dann ist’s was ihr bekämpft, der Hass,das Morden , Rauben ! Doch Wahrheit ,Frieden,Freiheit ,Kunst, das sind des Lebens Trauben. Ist’s denn Wahrheit und Gerechtigkeit , was stets den Krieg so sehr bewirkt ? Nein, Unrecht ist’s und arge Frohn. Und ist des Siegers Recht zu hart, folgt allzu oft ein nächster Akt, gerechten Frieden zu erstreiten. Das Leben wollt ihr geben Preis , um später nicht zu sterben. Lebendig tot zu leben , das ist mir nun ganz eben, als ein schaler, blanker Hohn. Sapiens: Du trägst den Namen „Veritas“ und ich den „Sapiens“. So will ich Dir Weisheit singen : Arie : Jetzt und alle Zeiten / Sapiens Jetzt und alle Zeiten Soll Dich Gott geleiten, bis hinein ins Himmelreich Nutz die Zeit S’beginnt sogleich Jetzt und alle Zeiten Soll Dich Gott geleiten Glück und Glanz verheissen ward Lieb und edle Müh sei deine Art Frohsinn zu verbreiten, dies sei Dein Begehr Frieden zu bereiten, dies sei Deine Wehr Jetzt und Alle Zeiten soll Dich Gott geleiten Sei der Schöpfung Advokat s’Volk der Welt, dies sei dein Staat Jetzt und alle Zeiten Soll Dich Gott geleiten Werde ganz der, Der du bist Zeig der guten Welt, was in dir ist Wahrheit zu verbreiten, Dies sei dein Begehr Ewiges zu leisten, Dies sei Dir zur Ehr. (Priester Sapiens geht stolz und erleuchtet zuversichtlich ab ) Justinian: Jetzt hält er Dich für den Propheten... Du bringst uns in Gefahr mit loser Klapp', im Polizeistaat ist die Vorsicht Pflicht. Doch Spitzel los sind wir allein, so trag es vor den Freunden Dein was Herrscher Irrlicht wohl verdriessen könnt. Veritas:Ich dichtete vom aufstrebenden Baume ... Geknechtet von Eis und frierenden Winden, geformt ,Von Schnee und heftigem Sturm und doch die knorrigen Äste , gleich verschlungenen Armen Zum warmen Leben emporreckend. Hart und verkrustet von den Schlägen der Zeit, noch fliessend die Säfte, noch Lebenswille. Hoffnung, noch der Traum von ewiger Wärme, Enfaltung und Vollkommenheit, aufstrebend zum wahren Licht am fernen Horizont….. Ich dichtete vom sinnlichen Weibe…: Sinnliche Düfte umwölkten mein Selbst, wie zärtlicher Hauch, aus sinnlichem Mund. Oder von der weiblichen Klugheit : Du warst mir höchstes Paradies, jetzt bist du tiefste Traurigkeit. Meine Liebe ist geboren in Freiheit. Gestorben in der Enge Deines Denkens. Weisheit gab Dir Zeit zu reifen und so wurdest du zu hartem Stein. Justinian: Irrlicht muss zittern ! Tradition kann er nicht wittern ? Veritas : Aber ich hab gefurzt ,ich Schwein. Am End sperrt mich der noch für ein... Justinian: Mein Schuhband hab ich zugebunden. Drumm bin ich nun im Knast verschwunden... Veritas: Ja ,Ja ! Justinian:Nicht so schüchtern wilde Frau Macht Dich Irrlicht drumm zur Sau ?. Veritas: Nein Nein ..,doch Alles soll sich ändern ! Künstler sind ihm eben ungeheuer wild Justinian : Ein echter Staatsfeind... ! Welch frevelhafte Missetat ! Gibts noch mehr Kritik,Verrat ? Arie : Seit mehr als 100000 Jahren / Veritas Seit mehr als 100.000 Jahren ist des Mannes Werben erste Pflicht Die Schönheit dienstbar zu umgarnen und zu ahnen ihrer Seele Licht Die wachen Sinne zu betören Den edlen Liebreiz zu begehren Den hohen Freuden nicht zu wehren Ganz das Leuchten ihrer Augen als ein Blütenmeer zu sehn Ganz dem Pfauen gleich dem Weibe gut zu sein Seit mehr als 100000 Jahren ist des Mannes Werben erste Pflicht An Schmeichelworten nicht zu sparen Und den Stolz zu wahren im Gesicht Die Würde zu erklären Die Früchte zu begehren Die Sanftheit lieb zu ehren Sie zu kosen und zu hegen als ein zarten Schmetterling sie in Rosenölen zärtlich zu verzehrn. Justinian: Ist ja gut ,ist ja gut mein Veritas... Schau da drüben naht gleich fünffach solch ein Glück ! Lass uns die Grazien doch prüfen... ( Fünf etwa gleich edel schlicht in unterchiedlichen einheitlichen Farben gekleidete Damen a la zeitlos Chanell etc kragenlos nähern sich Blumen pflückend an ) Orchidee: Der Safran frisch gepflückt, färbt mir das Kleid der Sonne gleich. Dies wilde Feld bei den Gemeinen, ist der Garten der Sinne . Es macht Blüten des Glücks, für die Wonnen des Sommers. Ganz unnütz hier. Lasst uns gleich Alles ernten für dort wos nützt, droben im Schloss. Orchidee 2 : Ihr kleidet jeden Garten zum Pardiese Orchidee: Keine Freundschaft ehrt mich wie diese. Orchidee 3 : Gemeine haben uns entdeckt ! Mein Rat, so sagt es der Verstand , wir bleiben besser unerkannt Veritas: Ich glaub,die sind ganz harmlos nett, Die Schönste sei mein warmes Bett. Lass uns geschwind hinübergehn....Los ! Justinian: Anschein ists ,denkst mit der Hos...! Veritas: Hallo ihr Schöne, ihr Safran Sonne , Euch zu sehn ist freilich Wonne. Äh,wer seid ihr noch, von wo ihr Feen . Hab' Fee wie Euch hier nie gesehn. Veritas: Verzeiht, Ich selbst ,bin Veritas, Freund aller Feen,der Dichter Maß. Orchidee : Wir Feen lieben das Gute , Wahre und Schöne, das hier so reichlich blüht und ...Gedichte. Ich heisse Orchidee. Veritas : Ich liebe Orchideen , ganz weich und ohne jeden Dorn ! Orchidee: Der Dorn,das ist mein Schöpfer. Das werdet ihr noch sehn. Veritas: Dann werd ich besser Euch betörn, und Euren Schöpfer nicht verstörn, wir könnens doch allein ! Arie:Liebe ist die Macht die mich trägt / Veritas Terzett mit Justinian und Orchidee : Liebe ist die Macht die mich trägt In Deine Vernunft Ins Herz meiner Träume Liebe ist die Macht die mich trägt Mit himmlischer Kunst Zum Quell meiner Freude Tiefe Entsprechung in Körper und Geist Welch glückliche Wendung Lebens Vollendung Liebe ist die Macht die mich trägt Dein Antlitz betört Mich im Seelengrunde Liebe ist die Macht die mich trägt Zum Ganzen ergänzt In nächtlicher Stunde Innig in Liebe und Freiheit vereint Will ich Dir gehören Ewig Liebe schwören Liebe ist die Macht die mich trägt Hinauf in die Welt Zum Bessren des Menschen Liebe ist die Macht die mich trägt Erfüllung des Seins Verschmelzung der Seelen Freiheit in Ehe und in Harmonie So will ich verehren Ewig begehren Liebe ist die Macht die mich trägt Zu weiserem Rat und Friedvoller Schläue Liebe ist die Macht die mich trägt Macht Kinder aus Glück Und ewiger Treue Seite an Seite durchs Leben zu gehen Welch edler Gedanke Gott ewig danke So soll es sein. Veritas: Vermocht ich zu gefallen ? Arie : Bin keine Liebelei / Orchidee //://: Bin keine Liebelei Bin keine Liebelei der Mann der mich erwählt muss mich wirklch ha-a-a-ben :// Bis zum Traualtar musst Du mich kurz begleiten Sonst werd ich dein Herz ganz sicher nicht erhörn Bis zum Traualtar so musst dus ernst angehn Bis zum Traualtar Das wirst Du noch verstehn:// Justinian: Armer Kerl, die kennt kein Erbarmen... doch nicht aus Eis. Veritas: Oh wenn nur Ihr mein Herz erhört, will ich Eur' Kreisen ähnlich werden, um Vaters Akzeptanz zu werben Orchidee: Dann seid ihr endlich ganz verkehrt und lauft nun auf den Händen. Ich weiss noch nicht, zu schnell Bleibt lieber mutiger Rebell , Doch edle Heimlichkeit, sei unser süsses Los,zu zweit wenn ihr grad mich im Kern begehrt. Arie: Dich zu lieben ist mir Wonne / Orchidee A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A (gesungen zwischen zwei Tönen wie die Violinen ) Dich zu lieben ist mir Wonne Deine Wärme ist mir Sonne Dir zu geben was das Deine Nektar und Colibri sein helle Wahrheit zu teilen Veritas des Herzens Freude Freier Held mein Schutz und Beute Lieber milder edler Ma-ann Vater und Mutter zu sein Samt und Seide Dir Weibe In finstren Zeiten Dir treu zu bleiben Was immer auch immer geschieht Der Liebe ein ewiges Lied Herzensgüte Freud und Leiden ( will dein Leben sanft umkleiden ) Orchidee : Ich glaub ihr seid mein netter Mann, jetzt muss ich wirklich gehn, bis dann. Arie: Triumphmarsch des Irrlicht ( weiter erklingend ) Justinian: Stadthalter Irrlicht naht mit Hof und Heer ! (Es naht pompös mit Riesen Spektakel das politische Gefolge des Irrlicht in jeweils einheitlich gefärbten unterschiedlich gefärbten sti lisiert schlichten Togen , samt stilisiert römisch anmutenden Soldaten Statisten .Irrlicht in blauer Toga mit Sänfte und Triumphmarsch des Irrlicht Er erscheint auf dem Hauptplatz der Stadt Alabaster zu Mitten der Bühne während bis zur vollständigen Ankunft der Triumphmarsch des Irrlicht erklingt) Veritas: In die Büsche, schnell. Terror weiss allein was kommt ! ( Alle bisher auf der Bühne folgen ) Justinian: Musik nun durch die Gassen hallt , statt klirrend, grauen Schwerterklang ich glaub wir könnens wagen Orchidee: Die Würde selbst grad uns beehrt, in strahlend blau Gewand ! Veritas: Nein,das ist ein falscher Pfau, mit fremden Federn grün und blau. gerissen aus dem Mindern, gesteckt in seinen Hintern. Er ehrt so seine Macht durch Pracht, aus Schönheit ,die uns eigen. Denn erst die Kleidung macht das Amt. Und er will Herrscher bleiben. ( Der Dorfweise Priester Sapiens eilt aus der stilisierten Kirche und spricht den Herrscher an ) Sapiens: Königliche Hoheit,Vivat,oh Irrlicht ! Was wollt ihr hier im trüben Tal, hier bei uns Gemeinen. Unterworfen sind wir hier, Besatzer, von den Deinen und nun zutiefst beschämt. Irrlicht: Die Tochter such ich, fürcht Gefahr ! Nur ihr gilt meine Sorge Wo ist sie,rückt sie raus. Das Leben ich Euch borge ! Arie : So lasst sie frei Chor und Irrlicht //: So lasst sie frei,Dinge Dong So lasst sie frei Dinge di Dong zwar Mensch als Teufel selbst sonst werd ich Euch hoh-o-o-len So lasst sie frei,Dinge Dong So lasst sie frei Dinge Di Dong sonst werd euch lynchen als Vandaln und Mongolen Euer Leben tauscht nun ein. Das Glück ihr habt gestohlen. Mir selbst die Tochter mein. Vater wird Euch belohnen. Soll Euch nur Hölle sein. Der Höllenmann erwart Euch dann. :// ( Orchidee läuft mit ihren Hofdamen zu ihrem Vater Herrscher Irrlicht, die Hofdamen steigen in Sänften Orchidee spricht Ei nhalt gebietend meuternd zu ihrem Vater und stellt sich vor ihre neuen Freunde) Orchidee: Freund Veritas ist kluger Mann ! Mit Dichtkunst kann er freun und dann was schön ist uns erklären! Welch Gefahr,der Musenmann... Ich glaube Veritas ist nett und wollt' nur um mich werben , Kann ihn gut leiden Wollt ihr's mir verderben ? (Orchidee steigt zu den erleichterten Hofdamen in Irrlichts Sänfte unter den Baldachin) Irrlicht: Schweig still ,steig ein,wohlan,nach Haus ! (Das Gefolge enteilt wie es gekommen war zum hochgelegenen Tempelschloss Zenith. Die Masse verläuft sich ) Veritas: Jetzt bin ich aber platt ! Wie ausgerechnet solch ein Po so schöne Feentochter hat . Er hat sie auch noch selbst gemacht und ganz und gar aus eigener Kraft ! Justinian: Gut ,wissen wir's wer half ? Herrgott, Nachbar... Wo die Liebe hinfällt ..., auf den Baum der Erkenntnis ( Veritas zu sich selbst in Gedanken abwägend ) Arioso Rezitativ : Mi amor / Veritas Mi amor Du schönste Frucht in meinem Herzen soll es geschehen oder Liebe vergehen Kommen wir bald zusammen fühlst Du auch mein Verlangen In Sehnsucht Mi amor zur Liebe ist der Mensch geboren Frei fliegt der Vogel Möcht' Dich träumend erreichen will Tyrannen Spross haben Kann die Liebe verraten ? Werds wagen ! Mi amor Ein Königstochter will ich haben Tyrannens Freude Quell der Qual Kopf der Meute Satans Beute höhnt Leute werd ich nun selbst ach Leute umöglich ! Mi amor Die Tochter will Terror entsagen Der Hass der Väter macht uns alle zum Täter Reines Herz will begehren unsrer liebe nicht wehren, sie ehren. ( Veritas wendet sich wieder zu Justinian ) Justinian: Ach,Veritas.. Wie wunderbar die Sonne brennt, hoch droben dort am Firmament. So manches Hirn,das kocht sie weich. Und jenes leuchtend Glühen, das sie den Wesen zugesand, macht des Lebens purpurnstes Gewand… Kurzum ,nun sag ichs gleich., Komm ihr zu nah und wirst verbrennen ! Häscher Irrlicht’s warten schon… Sehs ein,es kommt ein andres Glück, musst mir verzeihn. Veritas: So ist es nun,ein Dorn, der sticht ! Doch ist des Philosophen Geisteskraft, nicht des Lebens kühnster Saft. Der Frauen Schönheit meinen Geist durchdringt, die Hitz' in meinen Adern singt, die Sinne zu betören, und der Frauen runden Reize nicht zu wehren. Der Liebe wallnde Leidenschaft die Körper gierig übernander lappt, sind wir doch,wies immer war , der goldnen Sonne Kinderschar..! Justinian: Verstand leist’ Widerstand ! Schlag Dir diese,armer Tropf , endlich aus dem kleinen Kopf ! Veritas: Achja…die Liebe ist Verstand… Arie: Schmerzen der Trauer / Veritas //: In Schmerzen der Trauer Mit ihr zu Leben dem Lichte des Paris kühnster und wahrhaft edelster ewiger Tagtraum Mit ihr zu leben mit Psyche mit Venus mein nach des Herrgotts heiligem Plan In Liebe feinster Triebe zärtliche Wonnen nun zerronnen für alle Zeit Freiheit zu streben und Vita zu geben im Liebestanz ewige Treue und nun schale Reue trauriger Glanz, im Vergehen :// Justinian: Es ist schon spät, so lasst uns drüber schlafen Denn auch morgen ist ein neuer Tag. (Neue Szene : Beim Obristen des Irrlicht ) Obrist: Ich ,Obrist, hab einbestellt, weil die Akte nicht gefällt Soll Euch Obrigkeit erklärn Unsre Ordnung muss sich wehrn Mit Stempel hab ich ein Papier in dreifach Ausfertigung hier : Demnach...seid ihr ein Elch ! Deshalb verhalt er sich so ! Veritas: Aber ich bitt' Sie, Herr Obrist Ich stehe vor Ihnen ! Es ist doch, wie es ist ! Obrist : Nein ,s'ist so wie wir es sagen und platzt Euch,Elch,dann auch der Kragen Sie solln jetzt und hier erfahren mit Elchen kann man Schlitten fahren. Ihr dürft Euch nicht beschweren denn dies würd uns belehren Seid nicht allzusehr verzagt Der Beweis ist untersagt Veritas: Aber, ich bin Veritas ! Obrist: Ein Elch,nichts anderes,präzise das. Ein Tagelöhner , Taugenichts, ein Hilfsarbeiter, Schizzophrener Insgesamt ,ihr seid entdeckt ein ganz übeles Subjekt Veritas: Aber ich find doch Gehör weltbekannt als Musikus erkannt Nein ,ihr seid nur Amateur ! Weil man's noch studieren muss, bis zum bitteren Ende Schluss Was ihr macht ist Eure Orchis blos. Interessiert uns nicht, vergiss den Schoss! Veritas: Aber Eure Schwulität zeigt bislang ,wie es nicht geht. So ist's auch in der Wissenschaft , wenngleich nur mit halber Kraft. S'ist ganz klar so in der Kunst , daß ihr Könnerschaft verhunzt. Obrist: Das ist der Bürokratenhengst : Uni-versi-tät lehrt Lo-yali-tät. Veritas: Dann geh ich jetzt also zur Tränke. (geht zorrnig ab Neue Szene im Schlosss: Justinian bei Irrlicht ) Justinian: Oh Herrscher Irrlicht echt und gross Dein edlen Zorn werd' ich jetzt los. Der Veritas ist Terrorist. denn Dichterfürst,dies ist wies ist. Wir haben damit nichts zu tun. Vielleicht dafür willst Gutes tun. Ich wäre furchbar gerne reich. Und Gutes tue bitte gleich ! Gerne will ich Dir bezeugen was er tat mit seinem Eugen. Alles was Dir kann gefalln. Musst es nur auch mal bezahln. Kinderschänder ist er auch. Das war der Feind doch immer, Missbrauch ! Irrlicht: Sicher sei Dir nun mein Dank Aus dem Haus ! Du bist Gestank. (Neue Szene.Justinian aufhezend im Volk) Justinian: Orchidee ist dem Sohn Almondo des Königs Sol der Schutzmacht versprochen. Stur Veritas wird uns Alles verderben Der Feind Freund und Familie hat. Der Irrlichst Hass, der setzt uns matt. Der Veritas macht uns kaputt, ganz objektiv ,es bleibt nur Schutt ! Wir sind nur Demokraten, gegen ein Teufels Braten. Lasst uns ein wenig arrangiern, dass wir uns weniger geniern Umarmen lässt ihn untergehn Fallen lassen neu verstehn. Wir müssen mit den Wölfen heuln. Sonst wird man uns in Stücke teiln. Befrieden wir den Veritas mit einer andren Braut, besäftigen den Irrlicht so, dass dies die Tochter schaut. Für Ihn wärs dann ganz trefflich gleich. Die Birn wird müd ihm,Windel weich Chor: Du Wäscherin, bist auch ne Frau ! Wäscherin: Ja gerne,hier schau ganz genau ! Justinian: Ich ging schon zu dem Herscher hin. Vielleicht kann mans bereden. Die Veritas hat keinen Sinn. Ohn' ihn wir besser leben. Wir laden ihn zum Stadtfest hin dort Lieder vorzutragen. Muss sein dass die zu lehrend sin', dann geht’s ihm an den Kragen. Chor: Gesagt ,getan !

2 Akt :Die Politik

( Auf Marktplatz / Rathausplatz vor Freunden singt Veritas erstmals politisch auf einem Fass stehend und beantwortet politische Fragen nach bestem Wissen und Gewissen) Arie: Können wir froh in Freiheit leben / Frau aus dem Volk //: Können wir froh in Freiheit leben Kann es bei uns solch Schönes geben Liebe so schenken wie mans mag Laut denken wies der Zung lag Alles wissen was unsre Zeit schon weiss Können wir froh in Wahrheit leben Kann es bei uns solch Schönes geben Sich zum Verein zusammen tun gegen ätzend Macht immun für das eigne Recht den Staat verstehn Sei dies die Hoffnung unsrer Kinder Also sei unser Streben jetzt nicht minder Kann sein ein nur gerechte Welt ? Die unsren Enkeln noch gefällt ? Dann lasst uns aufstehn aus dem Frohn :// Noch ist's nur Hohn Stimmen aus der Menge: Freiheit was ist das , Veritas? Etwas vor dem Irrlicht ? Wie sieht Freiheit aus , Wie Schnee .? Veritas: Freiheit ,das ist zu tun, was man will nach eig'nem Denken Freie sind sich Eigentum und wolln sich selber lenken. Freie wissen wie es ist und können sich entscheiden. Freiheit nie Gefängnis ist und nie erzwungnes Leiden Arie: Frei zu sein / Veritas Frei zu sein Frei zu sein Ist des Lebens Quelle Und der helle Schein Frei zu sein Frei zu Sei-ein Ist es Lebens Quelle Und der helle Schein In den kühlsten Tagen der Mensch in seinen Plagen will doch den Himmel wagen den Qualen zu entsagen Von des Herrgotts Gnaden Nur Recht und Freiheit sagen Ein Kind und Kegel haben Nach Ehr und Wohlstand fragen Frei zu sein Frei zu Sei-ein Ist es Lebens Quelle Und der helle Schein Frei zu sein Frei zu Sei-ein Ist es Lebens Quelle Und der helle Sche-ein Vom Beginn der Zeiten Will Mensch sein Schicksal leiten Den Horizont erweiten Und Glück und Glanz verbreiten Krieg und Macht zu enden Den Frohn und Pein zu wenden Die Menschenfreud zu kennen Dem Sohn das Werk zu schenken Stimmen aus der Menge: Und Wahrheit was ist das ? Etwas vor dem Irrlicht Wie sieht Wahheit aus , Wie Tau ? Veritas: Wahrheit ist die Lüge, nicht ! Wahrheit ist zu sagen , was wirklich ist auf Erden Nicht Politik, nicht Religion Ein echt Wahrheit muss werden. Die Wahheit kennt man selten ganz Doch Lüge trennt der Welten Glanz Grad dies muss wohl mein Schicksal sein Denn Veritas bin ich - Latein. In der Mitt' meist grad die Wahrheit liegt und nicht wohins Extremer biegt Nur durchtauscht Alles der Chaot Das Opfer wünscht ihm meist den Tod Kein Räuber sei der Demokrat Den Einzelnen beschütz der Staat Dem Staat sei was er hilfreich braucht und auch dem Armen ,von Not angehaucht Sein Eigentum mach jeder selbst ordentlich , wies ihm gefällt, aus seinem eigenen Unterschied. Arie: Wahr zu sein unisono (Alle unisono) //: Wahr zu sein ist ewig und fein Aufrecht gehn ist edel und rein Fasset Mut auf Unrecht zu spein Friedlich macht das Sein Höllen hier auf Erden kann zum Himmel werden lasst Euch nicht verderben Mensch,sei kein Idiot ! :// Stimmen aus der Menge: Und Gleicheit was ist das ,Veritas? Etwas vor dem Irrlicht ? Wie sieht Gleichheit aus , Wie klares Eis ? Veritas: Gleichheit ist nicht , was dem Chaoten ist, auf dass er mit jedermann den Platz tauschen könnt, denn die Menschen sind von Grund auf verschieden. S'ist dass jedermann folgt gleichem Recht, niemand der Sache fremd diskriminiert oder bevorzugt wird und der Staat besondre Umständ' hilfreich korrigiert. Stimmen aus der Menge: Und Gerechtigkeit was ist das ,Veritas? Etwas vor dem Irrlicht ? Wie sieht Gerechtigkeit aus , Wie rauer Reif ? Gerechtigkeit, das ist die Wilkür nicht ! Gerechtigkeit ist wenn jedermann dasjenig' wiederfährt, was sich schon andern Falls bewährt, was genau ihm und seiner Lage angemessen, und nicht irgend einem andren Hessen. Gerecht ist ,Gleicheit vor dem Rechte . Doch nicht des Kindes und im Geist Erkrankten . Wer konnt nicht anders handeln , der hab gar nichts getan. Wer tuet ein Unrecht , wehret echter Not, der tuet blos sein Recht. So sei jeder der ,der er auch wirklich ist : Er selbst ! Stimmen aus der Menge: Und was ist die Religion ,Veritas? Ein Nebel ,wie bei Irrlicht ,was ? Führst auch Du uns in die Himmel, von hier ins nächste Welt Gewimmel ? Bist Du der All Prophet, wies im Buch geschrieben steht , der Gottes Werk macht hier real, ordnet uns ein letztes mal ? Uns' Wahrheit ist, wer zahlt und möcht man Satan ,hübsch gemalt. Und mit Ketzters Wahrheit wird man arm. Im Ofen wurds schon vielen warm. Denn was da ist nicht unserm Gott, muss im Kern auf das Schafott, muss im Elend scheitern heraus auf Scheiterhaufen eitern. Wir haben doch recht Religion, Oder wars nur schaler Hohn ? Veritas: Bin selbst zwar Mensch. Doch Gott ,das ist der Irrtum nicht ! Gott ist allen Völkern gleich, jeden Orts zu allen Zeiten. Macht der Menschen Herzen reich , den rechten Weg zu leiten. Dem echten Gott ist Leben heilig Und das Sterben niemals eilig. Wird niemals werfen Menschen vor wie Mensch und Tier gebaut im Chor. S'ist steter Brauch bei Kirchen ums Dieseits zu betrügen um das Jenseits zu erlügen Ich weiss ,dass ich nichts weiss ! Justinian: Das ist aber nicht viel Veritas: Wie Sokrates , Baum der Erkenntnis heiss. Der Philosoph musst Schierlingsbecher trinken, im Tode schwach zusammensinken , auf dass er doch bald alles weiss, vom Jenseits,auf Senatorn Geheiss. Söhne weiss ich, Anstand weiss ich, Gerechtigkeit weiss ich , Mitmenschlichkeit weiss ich, Freundschaft und Liebe weiss ich, Doch vom Jenseits, da weiss ich nichts ! Lasst uns hier ein Himmel baun, statt ein tröstend Bier zu braun Gerecht und frei von jenen Qualen, die uns die Freud am Leben stahlen. Sucht das Göttliche in Euch und allem Leben und ihr werdet Edle sein, so handeln und so reden. Ein echt gerechten Gott, den mag ich wohl Doch der Gott der Lügen, der kann mich mal betrügen ! Stimmen aus der Menge: Wie wird sein Dein gerechter Staat? Sag Poesie ,macht er uns andre Leut ? Veritas: Gebildetere ,sehend aus Wissen ! Der Staat kann fair,gerecht und hilfreich sein. Ist er's nicht ,so ists Verbrechen. Manch edler Spross ist ein Filou. Nicht jeder hat gerechte Chance gehabt Und all Dynastien sind mal entstanden. So was Gutes in Euch ist ,entfaltet frei ! Arie : Freunde in diesen kühlen Tagen / Veritas Freunde in diesen kühlen Tagen hilft uns Armen der Verein Drum lasst uns die Wahrheit sagen Lasst einander nicht allein Freunde in diesen trüben Lagen Hilft dem Volk kein Gänsewein Drum lasst uns die Wahrheit sagen Helft einander zu befrein Dem Volke zum Licht und zur Ehr Der Wahheit zum Sieg und zur Wehr Dem Geiste der Freiheit ein Heer Jedem sein Recht und sein Heim Und keinem Not fromme Pein Gerecht sei die Ordnung allein Freunde in diesen kühlen Tagen hilft uns Armen der Verein Drum lasst uns die Wahrheit sagen Lasst einander nicht allein Freunde in diesen trüben Lagen Hilft dem Volk kein Gänsewein Drum lasst uns die Wahrheit sagen Helft einander zu befrein Den Imperator nach Haus Wo er kennt sich besser aus Den Frieden erstrebet daraus Freiheit erwächst aus der Tat Wo der Feind kein Einsehn hat Verbietet dem Irrlicht Verrat Freunde in diesen kühlen Tagen hilft uns Armen der Verein Drum lasst uns die Wahrheit sagen Lasst einander nicht allein Freunde in diesen trüben Lagen Hilft dem Volk kein Gänsewein Drum lasst uns die Wahrheit sagen Helft einander zu befrein Gebt Eurem willen Gestalt Meidet zumeist die Gewalt Gebietet Unrecht Einhalt Lebet auf im Widerstand Gebet dem Feind nicht die Hand Und kämpfet um klaren Verstand Freunde in diesen kühlen Tagen hilft uns Armen der Verein Drum lasst uns die Wahrheit sagen Lasst einander nicht allein Freunde in diesen trüben Lagen Hilft dem Volk kein Gänsewein Drum lasst uns die Wahrheit sagen Helft einander zu befrein Regieret aus eigner Macht Wie es der Grieche erdacht Ganz aufrecht der Mensch ist, der lacht Freiheit ist ein hohes Gut Fasset zum Menschen den Mut Im Herzen sei feste rote Glut Sapiens : Rächer ,schweig ganz still,Du Thor ! Solch Fehler wird dich töten ! Der Feind gibt Dir den besten Freund, vernichten will dein Leben. Sie werden Dich verschleissen und auf Dein Leben scheissen. Druck macht Dich an Fehlern reich und Labsen nutzt der Feind sogleich. Ein Fehlerchen wird Elephant und Du Verbrecher unbekannt. Die tumben Häscher warten schon, Dort Schwäche ist die Emotion , wo Logos Geist sie klar verneint. Stärke ist, wenn Geist und Fühlen , sind zur klugen Tat vereint. Klug ist nur die Strategie , musst Dein Mütchen kühlen. Verbrecher sind alsbald enttarnt, doch darfst du selbst nichts schulden. Nur Geist verleiht dem Fühlen Flügel Disziplin, sonst wird es Prügel ! Gut wird besser abgelöst, so fügen sich die Zeiten. Das Echte, das bleibt immer da, den richtgen Weg zu leiten. Doch…Dein Leben steht dann Spitz auf Knopf. Veritas: Leben in Freiheit will ich ! Freiheit der Wahl, Freiheit der Rede, Freiheit der Reise, Freiheit der Liebe, Freiheit der Meinung, Freiheit der Herrschaft, Freiheit des Glaubens, Freiheit der Information, Freiheit des Rechts, Freiheit des Berufs, Freiheit des Orts, Freiheit der Wissenschaft, Freiheit der Kunst. Sonst ist Alles ohne Belang. Arie : Leben ist hier schwere Bürde / Veritas Leben ist hier schwere Bürde wohl dem Manne, nur der fortgehen kann Leben ist hier ohne Würde ohne Rückgrat man nur noch kriechen kann Im Land der Träume ist das Leben gerecht Im Land der Schäume ihr stets Wahrheit sprecht Leben macht Freude hier im Diesseits und Jetzt Im Land der Leute Euch nie was entsetzt Gleichheit wird zur Freiheit tragen Gerechtigkeit sei des kleinen Mannes Freund Kleinheit wird Grosses ertragen Friedenszeit sei des reinen Mannes Freud Des Volkes Stimme sei durch Wahlen bewehrt von Volkes Gnaden sei Macht stets belehrt Wohlstand für Alle Jedem Bürger das Recht Frieden in Freiheit dem Menschengeschlecht Leben ist hier schwere Bürde wohl dem Manne ,nur wer fortgehen kann Reden ist hier ohne Würde ohne Rückgrat man nur noch siechen kann Im Land der Träume ist das Leben gerecht Im Land der Schäume ihr stets Wahrheit sprecht Leben macht Freude hier im Diesseits und Jetzt Im Land der Leute Euch nie was entsetzt Veritas: Mein Koffer , Mein Handwerkszeug, die Werke ! Wo ist er fort und hin ? Hier hatt'ich ihn abgestellt, während meinem Reden und wohl kurz nicht vor den Augen. Vadalen an der Hochkultur, Schwerstverbrecher elendige, Schanden der Menscheit ! Ein unverfrorner Dieb und Unterschläger, haltet das Gesindel ! Arie : Von Diebes Hand ums selbst gebracht //: Von Diebes Hand ums selbst gebracht Kein Wesen mehr veracht setzt kühn sich an die eigne Stell Scheinet im Glanz nun hell Von Diebes Hand ums selbst gebracht Wahn aus Hass hat's gemacht sollt auch ich wohl Betrüger sein ohn' Leistung schaler Schein Doch wie soll ich's blos sagen Kenn die seit seit allen Tagen Hab' all mein Werk edel bewahrt Besser wirds weitergeh'n :// Justinian : Mein Rat,zeigs an,es sei denn die Missetat war der polizeilich Staat.Du und Deine "aufrecht" Reden. Bist renetend wirst all's verliern. (Veritas wird unter grossem Protest und Unverständnis der Menge von Staatspolizei abgeholt)

3.Akt : Konsequenzen :

( Veritas im Kerker Untersuchungshaft ) Arie: Hier muss ein arg Verräter lauern / Veritas //: Hier muss ein arg Verräter lauern Durch Freundes Tat wohl sitz in Mauern Falschheit statt Freundschaft , musst ich sehn Heuchellei des Feindes stehn Polizeistaat aus Gendarmen Hier hat der beste Freund ein rohen Geldpreis Freundschaft wär was Feindschaft nicht ohnehin weiss Des Spitzels niedrig Dienst akribisch leis auf des Schurkenstaats schnödes Geheiss Menschen Feind ist “Teufel Mensch” höhnender Fleiss Tod durch des Freundes sein Hand Tod durch des Täuschers Gewand Fälschers berechnend Verstand bin durch ein Teufel gebannt.:// Veritas: S'war wohl Justinian, denn Orchidee war's nicht ! Dies Land s'ist ein Gefängnis, aus Verrätern und Gendarmen ! Arie: Ein Traum Utopia / Veritas //: Mein Traum Utopia fürwahr Ein Traum Utopia die Menscheit frei in Frieden, Wohlstand nach Belieben Recht auf Erden:// ( Neue Szene: Vor dem Untersuchungsrichter in öffentlicher Verhandlung ) Untersuchungsrichter : Werdet ihr Gefangener den Plan des Attentats gestehn und die verfluchten Aufhetzlieder ? Hoheit Irrlicht habt ihr korrumpiert. Veritas: Die Freiheit sang ich wohlbekannt. Doch weiss ich nichts von Atentaten. Veritas ,so ist mein Nam , da komm ich nunmal her. Die Lüge ist mal penetrant, die Wahrheit meist nicht eben… zugegeben. Was andres wird hald gern geglaubt. Doch mag ich so nicht reden. Justinian: Die Wahrheit ist zum Denken da , zum Sagen ist das Lügen ! Untersuchungsrichter: Den Staat der Wahrheit gibt’s noch nicht. Die Wahrheit muss sich fügen. Auf dass Du Deinen Kopf behältst ! Der schlaue Fuchs wie eh und je, lässt sich von Vorsicht hüten Löw ist Löw,wer ist das schon. Der schwache Löw,der ist nur Thor ! Der Königslöw hat sich’s erdacht, Und Freiheit,die macht er. Zweifelst Du an seiner Macht Du wärst da irgendwer ein grosses Feuer sich entfacht. Mit glühend heissen Zangen, dein Geist allein gefangen. Gescheitert muss der Erste sein, der seine Macht verhöhnt,allein. Folter tut die Wahrheit kund , bist am End ein armer Hund. So bleibt das Volk,wies immer war, an Herrschaft brav gewöhnt und klar. Die Fragen,die man Mächtgen stellt, sind die die keiner nötig hält. Verstehst Du Dich auf Schmeichellei, so erntest Du die Reben. Sprichst Du jedoch frank und frei, so wirst Du bald vergehen. Musst denn stets die Wahrheit sagen ? Dann kostets Dich gewiss den Kragen. Veritas : Veritas ,der bin ich, in allen Lagen ! Untersuchungsrichter: Nun ab jetzt ,in den Wagen Ich bin nur Untersuchungs Rat. Das Urteil spricht die Hoheit selbst ! (Veritas wird im Holz Gitter Pferdekarren weggefahren. Neue Szene: Im Tempelschloss Zenith vor dem Trohn Alabaster des Irrlicht umringst vom Hofstaat und dem Gericht ) Irrlicht: Steht auf ,Du Exkrement ! Veritas: Verzeihung : Deliquent ! ( gehorcht ) Irrlicht: „Ihr“ liebt grad die Tochter mein, doch ist sie meine Kreation allein. Veritas : Ja, Eure königliche Eminenz Irrlicht: Ich bin der Irrlicht ,dem Volk die Gewalt, verhasst für Euch ,wie Lebertran alt ! So sei der Tochter Hand für Euch gefährlich wie das lodernde Feuer und ,ihr seid entbehrlich ! Veritas: Ja ,Eure königliche Impertinenz. Irrlicht: Kühn seid ihr, gescheiter Mann. Ein Schwiegersohn von hohem Rang. Dann werdet Euch nun des gewahr : Ich Irrlicht bins,den ihr begehrt, die Macht und des Besatzers Wille! Bleibt Ihr ganz wahr,so wie es ist so bleibt der Staat und nicht vergisst. Unsre Macht,die welch ihr liebt, das ist das Neue ,die verbiegt. Los ist der verlorene Krieg. Die Ordnung zerrbarst in Scherben. Im Krieg, da geht es um die Macht, das Haben,Leben,Sterben. Ihr sprecht von Wahrheit absolut und Richtigkeit der Philosophen. Doch das ist für klugen nicht , es ist das Reich der Doofen. Die Macht bin ich und auch das Recht. Die alte Wahrheit,war von Euch. Die neue, das wird unsre ! Du fühlst harsch Willkür unentwegt, doch dies ist eiskalt überlegt. Bist Anarchist der schwul und dumm. Im Wahne,krimminell und stumm ? Veritas : Nein ! Irrlicht:Warum kehrst fürs Publikum, Du Antichrist nicht stimmig um ? Bist Du zu stark sind wir zu schwach ! Muss ich Dir wiklich aufzählen für wen oder was wir Dich halten ? Veritas : Durchaus ,Für wen oder was halten Sie mich ? Irrlicht: Du grenzt Dich gegen all die ab Die kühn wir schnell vermuten, Logisch zwar für jeden Mann , doch wir ,wir sind die Guten ! Und schon stehst Du alleine da und sprichst wie unser Hetz', fürwahr ! Dein Ehr macht Zabajonen aus allen Battailonen. S'ist hetzen und ätzen ! Veritas: Ja ,Eure königliche Inkontinenz ! Irrlicht: Die andern sind schon lange fort. Im Chaos muss verkümmern,dort, isoliert von unsren Welten Dein Helden Kopf und Heldenwerk, getrennt vom Rumpf und andren Kelten. Dein Tat mit blankem Hohn geschätzt , dein Freundeskreis sogleich vergrätzt. Dein Ehr und Werk neu zugeteilt Auf dass ihr lobet Obrigkeit ! Neue Ordung machen wir , mit unsren eignen Helden ! Ist Begabung Stellung ,Geld, sonst niemand aus dem Rahmen fällt und nicht der Staat zuviel vergisst , dann nur kanns bleiben, wie es ist , weil stets der reiche Mann, doch ohnehin am besten kann Der Aff' der kriegts aufs Maul obwohl, in seinem Sinn. nicht faul. Richtig ist ,was unsern nützt , Gesund ist,wer ganz brav sich fügt, Elit’ ist wer uns Alles glaubt, Befreit wer gestern stets beraubt. Klug ,wer weiss und isst und schweigt. Nur Gemeiner lässt sich brav erziehen, weil er’s nicht besser weiss ,im Sinn. So sag die Wahrheit uns ,nicht ihm, auf dass wir Euch erkennen Die Guillotine ist unser Freund und wird Euch sorgsam trennen. Verräter töten wir auf lange Zeit. Ist Verrat nicht auslöschbar wird Leben langsam ,träg zäh und rar. Auf zwei Jahrzehnt sorgsam geplant, Keiner Zusammenhang mehr ahnt. Schon tot man ist ,dochs niemand weiss. Die Macht braucht keinen Widerstand, und Wahrheit ,die ist relativ. Sind doch Euer bester Freund , ihr seid noch recht naiv. Demut schuld gebeugt der Macht , sonst musst Du endlich brechen. Du bist der Geist der nie zerrbricht und stets die echte Wahrheit spricht ? So wirst Du endlich sterben ! Denn neue Wahrheit sagen wir. Du wirst es nicht verderben. Dann bist du nur noch schädlich hier. An Händ und Füss bist nun gelähmt. Gib auf Du junger Hengst,gezähmt . Entscheid Dich zügelloser Mann , ergreif die Chance beim Schopfe. Sei klar dass unser Held es kann, Die Warheit ist auf dem Kopfe ! Veritas: So lauft denn auf den Händen ! Arie: In Deinen Augen seh' ich nur Ehre (Veritas zu Orchidee etwas entfernt singend) //: In Deinen Augen seh' ich nur Ehre zwei wird eins Du bists ,die ich sosehr begehr In Deinen Augen seh' ich nur Feuer Wärmet mich Euch treu ich verehre Rosen und Seide sei Euer Kleide Lieb und teuer seid ihr mir im Leben als Weibe Schönheit des Lebens Anmut des Gebens //: Hell sei das Herz aber dunkel die Nacht ://:// Irrlicht: So höret das Urteil der Macht: Erkläret ihm die Farben ! Blau wird gelb, und rot wird grün, schwarz wird lila anzusehn. Schert ihm den Kopf nach unserer Art, ganz kurz bis unters Kinn,ganz hart und wird es so nicht akzeptiert so wird er ewig darben ! Die Tochter ,die werd ich erziehn , durch geile Tat mit süssem Manne. Er wirds uns zeigen ,dass er’s kann, S'ist was ich verlange !. Sperret ihn in eine Zell, mit Männlein und mit Broten Wählet nun der stolze Mann, den Süssen oder die Toten. Fügt ihm forsche Fugen. Er wählet bald die Klugen Die Wäscherin sei seine Braut und wenn ihr ihn dazu verhaut Die Welt wird auf den Kopf gestellt, das Urteil spiegelnd ist gefällt. Veritas: Die Wäscherin sei meine Braut, die hat mir nicht das rechte Kraut... Dem Manne sei ich Untertan, als Liebesknecht zu Gange ? Die Lieb’ für Eure Tochter ist, die hat da keine Stange. Es tut mir Leid,das kann ich nicht, verhöhnt in seinem Hintern Lasst uns kurz nun zusammen fassen, Was kaum ich will begreifen : Der ganze Plan , von Euch gelassen, s'ist Verarschen und Bescheissen. ( Irrlicht wendet sich unter vier Augen an seine Tochter ) Irrlicht: Orchidee, Du willst 'nen homo Mann er lebet mit 'nem Knechte. Orchidee: Wo und wann ? Irrlicht :In Nummernzell',der Spechte. Entscheid Dich Tochter hurtig dann. Du bist doch meine Echte ? Nur dass er Kinder huren kann. Bist nicht gebaut für seinen Zweck . Kind ich liebe Dich : Gefahr! Drumm ich's für dich entdeck. S'ist Dein Freund der Justinian, Er selbst zeiget die Wahrheit an. Der Bigamist hat Ehefrau und will sie auch begehren schau ...! Orchidee: Kein Wort der Wahrheit aus dem Schlund Intrigen sind der wahre Grund Bin schwanger,will was wir hoffen. Irrlicht, bist mir zum kotzen ! Arie : Die Liebe ist mein ( Orchidee zu Veritas etwas enfernt singend ) //:Die Liebe ist mein Will treu Weibchen sein Dich Liebsten gar herzlich will umgarnen Die Liebe sei Dein Grad so soll es sein Will edle Empfindung nicht mehr tarnen Denn Mann und Frau gesellt sich immer Dies ist Brauch für Frauenzimmer Die Natur hat uns ergänzt fürs Leben Ich will mit Dir Familie haben Will Dir tausend Küsse sagen Treu und innig Liebe wagen Schweben Ja,Ja will Dir das Deine geben ganz wahr an Deiner Seite leben Jahr für Jahr zur Seite stehen will kurz mit Dir durchs Leben gehen :// Irrlicht: So ist sie zu verstossen ! Die Tochter aus dem Aug gebrannt, verbannt und fort vertrieben ! Armut und Besiegtenrecht, das muss die Tochter lieben. Gleich Verschwörer's Schoos sei nun der falschen Tochter Los Die Tochter ist mir heut gestorben. Trauer ,die beginnt ab morgen. So sei es und so wird's geschehen. Veritas: Halt Ein ! Arie: Mea Culpa / Veritas //: //: Mea culpa Mea culpa Innige Liebe Fluch kühner Triebe Orchidee ist rein Ihr Tochter allein Vaters Stolz zur Ehr Pein ist ihr nicht fair Meine Schuld wiegt schwer Lieb' sie sehr :// //:Opfer der Natur will sagen S'war mein Liebesschwur, will sagen Sie trifft keine Schuld, habt ihr doch Geduld, bitte quälet sie nicht mehr :// :// Irrlicht : Gesagt getan,so bleibt es stehn , die Tochter wollt mich töten gehn ! Der Nebel ist nun aufgeklart, die Wahrheit somit ist bewahrt Sapiens : Oh Hoheit nein ! Das Attentat, nur zweier Liebe war ,welch Pein. Wenngleich Veritas Freiheit denkt, ihn grad nur tiefe Liebe lenkt. Der Assasinen war'n nur zwei. Morden s'ist ihnen einerlei. Zur Liebe hat man sich geeint. Versucht hat man die Triebe. Sicher ist : Ihr Tochter weint , ewiglich aus Liebe verschworen hat sich wenig nur. So seid dem edlen Liebes Paar , gerecht wies unter Menschen war. Irrlicht: Nein,ich bleibe stur! Ich, ein lustig Hampelmann , beherrscht vor allem Volke ? Ein Mann sei' Weib, den Tränen nah, sein Wort gleich einer Wolke ? Mein Wort,das hat Gesetzeskraft, gesprochen in die Runde! Ich bin im Kern Besatzers Macht. Es kann nicht sein, dass einer lacht. Gesagt getan,so bleibt es stehn,. Ich werd' Euch niemehr wieder sehn. (Revolte der Aufgebrachte Volksmenge) Redner 1: Die Liebe ist es Menschen Freund ! Redner 2: Hinfort mit dem Tyrannen ! Redner 3. Revolte ist das Wort der Tat. Redner 4: Die Waffen zu den Mannen. Redner 5: Sperrt Ihn ein, wie er das Paar Redner 5: Und tut Ihn gleich verbannen. Redner 6: In den Kerker Missetat Redner 7: Am Pflug als Ross einspannen ! ( Revolutionäres Gefangensetzen des Irrlicht durch das Volk vom Chor abgeführt im Karren ) Arie : So lasst uns frei Chor / Volk //:So lasst uns frei grosser Don So lasst uns frei Du grosser Don wir Menschen hoffen der Teufel werd Euch hoh-o-o-len So lass uns frei grosser Don So lasst uns frei Du grosser Don die Geisel war bei gegeisselten Millionen Ihr seid im Unrecht seht es ein : Die Freiheit habt gestohlen Wir nicht die Tochter Dein Müssen wir Dich versohlen Schluss mit der Höllen Pein. Das Werk Satan erwart' Euch dann ! :// ( Neue Szene : Tot des Herrschers Sol im fernen Besatzerland. Herold kommt gelaufen ) Dienender Herold: Kaiser Sol ist tot ! Arie : Sol ist tot / Hofstaat Sol Chor //: Sol ist tot , Sol ist tot herrschend ist er heut nacht entschlafen Sol ist tot, Sol ist tot enfernt vom Trohn wo wir ihn trafen Sol ist tot Sol ist tot Sein Sohn soll dem König gleich leben niemals wird er's sein Kann nur anders sein Vivat Königs Sohn Rasch auf den Trohn Mannes Kraft Lohn in Trauer weint der Staat geeint. :// Sols Premierminister : Kaiser Sol ist tot Welch Unglück bei Hofe des edlen Architekten vom Marmornen Land ! Niemals mehr wird’s sein wies war . Der Kurz Bericht scheint sonderbar: S'ist in Alabaster Krieg, Irrlicht vom Volk festgesetzt verlor den heilgen Sieg. Gemacht hat dies der Veritas ein edler Musenmann mit Hass Orchidee ,die Liebste Dein will nur Veritas's Verlobte sein. Sohn des Sol ,Almondo ganz Kopflos sind wir nun zu dumm um selbst zu handeln. Oh neuer Fürst sprich zu uns. Und gebt uns neue Richtung. Vivat dem Sohn des Sol. Vivat dem neuen Kaiser im Marmornen Land Vivat ! Hof: Vivat ! Almondo : Marmor Ländler, Ich bin Eure neue Macht ! Erfüllt mir was ich bitt, denn zum Befehlen s'ist zuviel : Frieden ist nicht der Eroberung Werk. Die Frucht des Sieges, ist die Furcht vor Rache Unrecht gebiert Unrecht, Verbrechen das Verbrechen und Krieg gebiert Krieg. Man gebe den Unterworfenen zu Alabaster die Freiheit in gleichen Rechten und Autonomie Königstochter Orchidee, der Schönen,mir versprochen will durch Zwang nicht imponieren. Muss ein andres Frauchen finden. Denn ein Monstrum , nein,das bin ich nicht. Der Irrlicht ,der sei abgesetzt, die Tochter,sei im Willen frei ! Ihr Musenmann mag uns die Freiheit lehren, und uns zu Freundschaft kultivieren und zu gerechtem Frieden ! Sols Premierminister: Patrioten,mehret die Toten ! Dem roten Hydranten Behinderten Rente zu Wasser , zu Lande und in der Luft , nur des Bismarks Alimente. Mit Dir sei der Tod , Kaiser der Verräter ! ( Der Premierminister wird abgeführt, neue Szene zu Alabaster beim Volke Hofe ) Herold des Volkes : Sol ist tot , Irrlicht ist abgesetzt, Almondo gibt uns frei ,in Gleichheit ! Stimmen des Volkes : Veritas sei unser König Veritas,Veritas...Veritas ! Veritas : Meine Brüder... Wir sind frei und sehen im Licht. Gebet den Tätern gerechtes Gericht, denn Kleinmut macht die Gefahr,nicht das Wilde Setzet auch Eurer Macht Schranken mit neuen Gesetzen aus Vernunft und Milde. Versöhnend Gesunde mit Kranken Der König, sei stets durch Wahlen bestimmt Und ihr sollt entscheiden , wer sie gewinnt. Macht ist an sich gefährlich. Macht einen jeden begehrlich. Das Menschenrecht verteidigt stur Wahlen sind der Macht Korrektur. Und mich lasst nun ,so weiss wie Schnee zu meiner Blüt' ,der Orchidee ! ( Hochzeitsszene Veritas Orchidee Irrlichtsgefolge Volk ) Arie : Von der Liebe Feuer trunken (Alle) //: Von der Liebe Feuer trunken Stimmet in die Freude ein Liebeslust und Leid zu teilen Soll nun ihre Zukunft sein Von der Liebe Feuer trunken Huldigt ihr dem Liebesschwur Mond und Sonne sich erklären Eins im Bund mit der Natur Tageszeit und Nacht zu ehren Wird ihr Glück und Einklang sein Licht und Schatten sich vermählen willigt in die Ehe ein.:// Arie : Bin so angezogen ( Pizzicatoarie der Orchidee ) //: Bin so angezogen, will Dich immer loben kann mich nicht Deiner Liebe wehren. Will bei Dir verweilen und stets zu Dir eilen und kühn Zärtlichkeit begehren Will Familie haben und Dir alles sagen Marionett' weiblicher Gefühle Will mich anvertrauen, Deine Augen schauen und beschützt mein Leben teilen Bin mit Dir zusammen, bin von Lieb'gefangen will Dich frei verehren und begehren Wie gelenkt von Sternen, von den Nah'n und Fernen, möcht mich Dich liebkosend frei vermählen mit Dir :// Irrlicht: So sei es nun , mein neuer Sohn ! Die Tochter hast genommen. Ihr gehst jetzt besser Du voran und Enkel werden kommen. Und kannst Du sogar Orchideen regieren, so will ich Euch dazu als Dank das alte Alabaster Szepter froh spendieren. Die neuen Untertanen Dein , solln wahr nach Freiheit leben. Den Frieden hat das Glück erdacht, Gerechtigkeit als Saat gebracht ! Sapiens: So ist nun Alles Wohlgefallen und Alle sind zufrieden. Die Lieb' ist die grösste Macht auf Erden und sie wir ewig siegen ! Arie : In die Höhe streben wir ( Alle) //://: In die Höhe streben wir dem Tod entfliehn zum Leben hin :// Dem Volke sei ein guter König, dem kleinen Manne Untertan, und folgen Deiner Ansicht wenig, so handle nicht aus grimmig Gram. Erkläret was soll überzeugen , verehret was wir sollen gut beäugen, oh edler Herr, führt gleich zu allen Leuten das Volk in die Höh :// ( Neue Szene / Zeitsprung : Gealterter Diktator Veritas vor seinem Volk vom Schloss Balkone aus ) Veritas: Ihr seid ich, mein liebes Volk , denn ich ...bin doch Euer Veritas ! Gut habt ihr einst revoltiert. 'Nen Teufel einfach abserviert. Dann gabt mir absolute Macht , wies der Teufel selbst erdacht. Der Fehler lag ja nicht bei mir. Bin blos nicht heilig,sondern Stier. Und Gesetz bin einfach ich. Parlamente sind doch widerlich. Schon zwei Jahrzehnt' bin Euer Gott. Nur schufften spart Euch das Schaffot. Denn Reichtum ist sehr angenehm. Helden kann nicht mehr verstehn. Mehrt brav Geld in meinem Säckel. Geld ist doch des Lebens Zweckel. Wenngleich das Blut im Herz gefriert, auf dass mich Armut niemals mehr geniert, wie früher so gänzlich inkorrupt, wo ich hab käuflich Mensch bespuckt. Vielleicht sollt ich das Geld verteiln. Doch ihr Volk werds' mir wohl verzeihn. Denn auf Euren Wolken leben ist so schrecklich schön verwegen, dass es mir gefällt, mit Eurem ganzen Geld ? Ihr seid doch alle Kinder aus dem meinen Blut: Gehts mir gut, gehts Euch gut !?

Complete Copyright by author Oliver Frederic Dieck / music and Libretto – 2013 and earlier